Presse

2017

Klara Ehrlich mit dem Kunstfahrrad zum DM-Halbfinale
(rei) Die Landesmeisterschaften des Sächsischen Radsportbundes im Kunstradfahren führten in der Sporthalle Zwickau/Mosel die besten Juniorinnen und Junioren auf die Wettkampffläche. Vom Nerchauer SV waren dort mit Klara Ehrlich und Celine Großheim im Einerkunstradfahren die eindeutigen Favoriten am Start. Es war von vornherein nicht mit Sicherheit einzuschätzen, wer am Ende die Nase vorn haben würde. Für den Kenner der Szene war es aber klar, dass es nur der Sachsenmeisterin gelingen würde, über die vom BDR festgeschriebene Bonuspunktzahl das Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft zu erreichen. Obwohl Klara gegenüber Celine mit ihrem eingereichten Vorwert um etwa sechs Punkte zurücklag, gelang es ihr, auch wenn sie ihre Kür nicht ganz fehlerfrei über die Zeit bringen konnte, am Ende noch drei Punkte herauszufahren. Damit konnte sie neben dem Sachsenmeistertitel die Fahrkarte zum DM-Halbfinale lösen.
Im Rahmen dieser Sachsenmeisterschaft wird traditionell ein disziplin- und altersklassenübergreifender Wettkampf aller Mannschaften der sächsischen Hallenradsportvereine ausgefahren. Der Sieger wird über einen Multiplikator, der sich am deutschen Rekord orientiert und mit der eigenen ausgefahrenen Punktzahl verrechnet wird, ermittelt. Auf Grund der noch geringen eingereichten Punktzahl war es für die Nerchauer Schülermannschaft offene Klasse unmöglich, einen vorderen Platz zu belegen. So kann es für Lydia Georgius, Eyleen Tschöke, Nora Schulze und Franklin Götze nur darum gehen, die Trainingsstunden intensiv zu nutzen, um die Programmpunktzahl entscheidend zu erhöhen.

Kunstradsportler ermitteln Finalteilnehmer
(rei) Die Vorrunde des Sachsenpokales im Kunstradfahren wird in den Regierungsbezirken Leipzig, Dresden und Chemnitz ausgetragen. Dabei erfolgt noch eine getrennte Platzierungswertung in den Schüleraltersklassen. Zur Finalrunde, die dann nur noch in einer altersübergreifenden Startgruppe ausgefahren wird, qualifizieren sich nur die jeweils insgesamt drei punktbesten Schülerinnen bzw. Schüler. Zu ihrer Vorrunde trafen sich die Radakrobaten des Regierungsbezirkes Leipzig in der Turnhalle Nerchau. In beiden Startgruppen der Schüler U 11 konnten die Sieger die Fahrkarte zur Endrunde lösen. Bei den Mädchen setzte sich Jasmin Wittig gegen Lisa Dähne und Simone Reidys und bei den Jungen Richard Wittig (alle Nerchauer SV) vor Tim Fischer (KSC Leipzig) und Louis Lennox Trenkler (Nerchau) durch. Bei den Schülerinnen U13 qualifizierten sich für die Endrunde die beiden Nerchauerinnen Kim Mattitza und Maja Frank, die vor Friederike Hofmann (KSC Leipzig) die ersten Plätze belegten. Von vornherein sicher qualifiziert waren Malte Jantzen und Oskar Ehrlich mit den Plätzen eins und zwei als Einerkunstradfahrer und als Zweierpaar. Bei den Juniorinnen fuhr diesmal Clara Ehrlich vor Celine Großheim (beide Nerchau) über die Ziellinie. Sie erreichten genauso die Endrunde wie Nadine Döhler und Giulia Milou Schäfer vom SV Eula. Die Vierermannschaft Schüler offene Klasse wird in der Besetzung Eyleen Tschöke, Lisa Georgius, Nora Schulze und Franklin Götze ebenfalls in den Startlisten der sächsischen Pokalendrunde im Kunstradfahren stehen.

MITGAS unterstützt Nerchauer Kadersportler
(rei) Die Mitglieder des sächsischen Auswahlkaders im Kunstradsport setzen gemeinsam mit ihrem Trainerteam Jahr für Jahr alles daran, den Kaderstatus zuerkannt zu bekommen und weitere Kunstradsportlerinnen und –sportler auf die Kaderaufnahme vorzubereiten. Dafür ist es unverzichtbar, dass die ausgewählten Sportler mit Sondertraining und speziellen Trainingslehrgängen ihr Leistungsniveau ständig erhöhen. Gemeinsam mit den Kadermitgliedern anderer sächsischer Vereine nahmen die Kaderfahrer des Nerchauer SV vom 17. bis 19. 11.2017 an einem Sonderlehrgang an der Landessportschule Rabenberg / Breitenbrunn teil. Besonderer Wert wurde dort neben intensivem Spezialtraining auf die weitere Verbesserung des konditionellen und physischen Gesamtzustandes jedes Aktiven gelegt. Die Lehrgangskosten sind für die Vereine eine nicht zu unterschätzende finanzielle Belastung. Einen Teil dieser Trainingsweiterbildungen bezahlen die Kunstradfahrerinnen und –fahrer aus der eigenen Tasche. Für den letzten Lehrgang des Jahres 2017 auf dem Rabenberg unterstützte die Mitgas AG ein weiteres Mal die Nerchauer Hallenradsportler. Dafür möchten sich die Abteilungsleitung, das Trainerteam und die Sportler herzlich bedanken.
In einer Trainingspause stellen sich die Kunstradfahrerinnen und –fahrer für ein Ein Erinnerungsfoto der Kunstradfahrerinnen und –fahrer, das während einer Trainingspause des Sonderlehrgangs in der Sportschule Rabenberg aufgenommen wurde, ist bei den Bildern zu finden.

Kunsttradfahrer in der Nachsaison erfolgreich
(rei) Traditionell starten die Nerchauer Kunstradsportler bei verschiedenen Wettkämpfen in der Nachsaison. Diese werden meist aus dem vollen Training neuer Elemente ohne spezielles Kürtraining bestritten. Dabei werden auch neu erlernte Übungen, die noch nicht vollständig beherrscht werden, in die Wettkampfkür eingebaut. So können Trainer und Sportler testen, in wieweit sich die neuen Elemente harmonisch in die Programmfolge einfügen.
Der Sachsencup wurde in diesem Jahr aufgrund des dicht gestaffelten Wettkampfkalenders der Hauptsaison im ersten Halbjahr in die zweite Jahreshälfte verlegt. Jeder Verein stellt eine Mannschaft mit vier Startern, wobei die Besetzung jeder Startnummer unabhängig von Disziplin und Altersklasse vorgenommen werden kann. Das Mannschaftsergebnis errechnet sich aus der Addition der ausgefahrenen Punktzahlen, die mit einem festgelegten Faktor multipliziert werden. Für den Nerchauer SV gingen Celine Großheim, Maja Frank und Malte Jantzen als Einerkunstradfahrer und das Zweierpaar Malte Jantzen / Oskar Ehrlich an den Ablauf. Trotz des krankheitsbedingten Ausfalles der eigentlich gesetzten Juniorenfahrerin Klara Ehrlich belegte die Nerchauer Mannschaft den zweiten Platz.
Beim Germania- Pokal in Glauchau standen alle Nerchauer Vertreter auf dem Siegerpodest. Allen voran Kim Mattitza, die bei den Schülerinnen U 13 den ersten Platz belegte. Nur 0,17 Punkte fehlten Maja Frank bis zum zweiten Platz. Ebenfalls äußerst knapp ging es im Zweierkunstradfahren der Schüler zu. Hier unterlagen Oskar Ehrlich und Malte Jantzen um die Winzigkeit von 0,13 Punkten. Als Einerkunstradfahrer in der Altersklasse U 15 kamen Malte Jantzen auf Platz zwei und Oskar Ehrlich auf dem dritten Platz ein.

17. Radtour des Nerchauer SV mit Petrus im Bunde
(rei) Als die Organisatoren der Abteilung Radsport des Nerchauer SV zum 17. Male die Radwanderer aller Altersklassen zu ihrer traditionellen Radtour einluden, schien der Wettergott sich nicht gerade als Freund der Radler zu zeigen. Aber pünktlich zum Beginn der Einschreibung in die Teilnehmerlisten für die 12, 22 oder 32 km Strecken versiegte der Regen. Immerhin begaben sich trotz der nicht so guten Wetterprognose 60 Pedaleure auf die drei Touren. Die Streckenführung war für jede Gruppe auf einer Karte eingezeichnet. An markanten Punkten ihrer Route galt es jeweils zehn Wimpel zu entdecken und einzusammeln.Deftiges vom Grill gab es anschließend für alle Radler, aber auch für Gäste, die an keiner der Touren teilgenommen haben. Bis in die späten Abendstunden wurde an den Tischen und Feuerschalen so manch erheiternde Episode der vergangenen Radtouren des Nerchauer SV zum Besten gegeben. Als kleinen Höhenpunkt steuerten die Sportfreunde der Kegelabteilung eine kleine Feuershow bei.
Die Organisatoren von der Abteilung Radsport bedanken sich ganz herzlich für die wiederholte und freundliche Unterstützung bei: Sächsische Kaffee- und –Schokoladenmanufaktur S. Genilke, MITGAS, Obstland Sachsenobst AG Dürrweitzschen, Raiffeisenbank Grimma e.G., Gesundheitszentrum Schmorditz, Servicecenter für Werbung und Veranstaltungen U. Kniesche, Fleischerei Reißaus Gerichshain, Bernd Welz Fahrräder.

Malte und Oskar – Deutsche Vizemeister im Zweierkunstradfahren
(rei)Als Oskar Ehrlich und Malte Jantzen als Sachsenmeister 2017 im Zweierkunstradfahren der Schülerklasse die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften erreichten, verknüpfte das Trainerteam vom Nerchauer SV damit die große Hoffnung, dass endlich Kunstradsportler der Abteilung Hallenradsport bis auf das Siegerpodest bei einer Deutschen Meisterschaft fahren können. Immerhin waren Oskar und Malte im Vorjahr bei ihrer ersten Teilnahme auf Anhieb Vierte bei der DM geworden. Allerdings relativierten sich die Erwartungen nach einem Blick in die Starterliste. Dort waren ganz vorn sechs Zweierteams am Start die mit ihrer eingereichten Punktzahl nur durch drei Punkte getrennt waren. Bereits mit kleinen Fehlern kann man eine gute Ausgangsposition verspielen. Ihre permanent vorhandene Nervosität konnten die beiden Nerchauer in Augustdorf (Nordrhein- Westfalen) beim freien Training nur schlecht überspielen. Diese war mit ihrem Startaufruf scheinbar wie weggeblasen. Hochkonzentriert nahmen sie ihre Kür unter die Räder. Mit der ausgefahrenen Punktzahl setzten sie sich zunächst an die Spitze und konnten gelassen zusehen, wie die nach ihnen mit einem höheren Vorwert in den Wettkampf gegangenen Paare versuchten, Malte und Oskar von der Spitze zu verdrängen. Das gelang nur noch einer Mannschaft. Der Jubel über die kleine Sensation war bei den Trainern und den mitgereisten Fans unüberhörbar - nur Oskar Ehrlich und Malte Jantzen konnten so kurz nach ihrem Erfolg noch nicht so recht realisieren, dass sie für die Nerchauer Kunstradsportler vielleicht einen Meilenstein gelegt haben.

Radballer aus Thüringen werden Pokalsieger in Nerchau
(rei)Acht Radballmannschaften bewarben sich um die Siegerpokale im Rahmen des 26. Gewerbepokalturnieres des Nerchauer SV. In zwei Vorrundengruppen ging es zunächst jeweils darum, die ersten zwei Plätze zu belegen, um über die beiden Halbfinales das Endspiel zu erreichen.In der Gruppe A setzte sich überraschend, aber verdient Leisnig I ( Maik Gasch/ Ralph Wetzig) verlustpunktfrei an die Spitze. Lediglich ein erzieltes Tor mehr bei Punktgleichheit entschied für den Gruppenzweiten Nerchau I ( Steffen Lucks/ Martin Koch) gegen Nerchau II (Michael Koch/ Mario Grünsel). Erwartet souverän erspielten Gotha I und Mutzschen II ( Frank Schreiber/ Thomas Berger) in der B-Gruppe die Halbfinalplätze. Die Spiele um Platz sieben und fünf endeten mit recht klaren Siegen für Gotha III beim 8 : 2 gegen Gotha II sowie mit 5 : 2 für Nerchau II gegen Leisnig II ( Torsten Klose / Fabian Brunner). Ähnlich überlegen spielten die Sieger der Halbfinals Mutzschen II beim 5: 1 gegen Leisnig I und Gotha I mit einem 7 : 3 gegen Nerchau I. Im Spiel um Platz drei war dann Nerchau I gegen Leisnig I mit 5 : 2 erfolgreich. Im Finalspiel konnte man zur Halbzeit noch nicht voraussehen, dass sich Gotha I mit einem 6 : 2 Endstand gegen das Mutzschener Team durchsetzen würde.
Im Rahmen des Männerturnieres stellte sich erstmals die Radballnachwuchsgruppe des Nerchauer SV im Wettkampf vor. Von ihrem Übungsleiter Michael Koch umsichtig vorbereitet, konnten alle Mannschaften ihre Trainingsleistungen in den Spielen umsetzen. Am Ende erspielte sich Nerchau I ( Franz Lorenz / Max Friedrich) die Siegerpokale vor Nerchau II ( Cornell Luding / Pepe Kanditt ) und Nerchau III ( Oliver Cormo Klein / Lennox Thomalla ).
Ein besonderer Dank an die Unterstützer und Sponsoren: Obstland Dürrweitzschen AG, MITGAS, Grimmaer Kaffee- und Schokoladenmanufaktur, Barmer GEK, Gesundheitszentrum Schmorditz, Fleischerei Reißaus, SaSo Physiotherapie Kerstin Lorenz, Augenoptik Klaudia Eißner, Nerchau – Mutzschener Agrar – und Service GmbH, Raiffeisenbank Grimm e.G., Bau- und Sanierungs- GmbH Steffen Pfaff, Naundorf Reisen, Kupsch „Der grüne Wahnsinn“, Bäckerei Hennig, EG Elektronik Glaser, KELL GmbH und Stadtverwaltung Grimma.

Malte und Oskar lösen DM-Ticket
(rei) Als die qualifizierten Kunstradfahrerinnen und - fahrer des Nerchauer SV zu den sächsischen Schülermeisterschaften nach Zwickau/Mosel aufbrachen, ging es für die Spitzenfahrer nicht nur um die Landesmeistertitel, sondern auch, von den Trainern akribisch darauf vorbereitet, um die Fahrkarten zu den Deutschen Schülermeisterschaften.
Diese Erwartungen richteten sich vornehmlich an das Zweierpaar Malte Jantzen und Oskar Ehrlich. Um den Sachsenmeistertitel zu erringen, mussten beide an ihren härtesten Konkurrenten aus Glauchau, die einen höheren Vorwert eingereicht hatten, vorbeifahren. Es gelang ihnen mit einer blitzsauberen Kür eine Punktmarke zu setzen, die keiner der Mitbewerber erreichen konnte. Als Sachsenmeister fahren nun beide zu den Deutschen Schülermeisterschaften. Auch ihr zweiter Start als Einerkunstradfahrer war mit Platz zwei für Malte und Platz drei für Oskar sehr erfolgreich, zumal Malte Jantzen zum wiederholten Mal den Pokal für die beste Kürleistung mit nach Hause nehmen konnte. Fast ganz nach vorn fuhren auch die U13 Schülerinnen. Mit ihren wie schon in der gesamten Wettkampfsaison gezeigten fehlerfreien Kürleistungen, wussten sie auch in Mosel zu überzeugen. Bei weiterem fleißigen Training sollten Kim Mattitza (2. Platz), Maja Frank (5. Platz), sowie ihre verletzte Trainingskameradin Kim Leonie Röhr im nächsten Jahr um den Meistertitel mitfahren. Für Lisa Dähne, Lydia Georgius, Ayleen Tschöcke und Loreen Rauschenbach, dem Viererteam, ist es trotz ihres zweiten Platzes noch ein weiter Weg, bis eine DM –Teilnahme möglich erscheint.

Nerchauer Kunstradsportler beim 40. Wormser Cup
(rei) Der Wormser Cup im Kunstradfahren ist das weltweit größte Hallenradsportevent neben der Wewltmeisterschaft. Die Teilnehmerzahl liegt sogar noch höher, zumal man in diesem Jahr bereits die 40. Austragung mit dem Rekordmeldeergebnis von 75 Mannschaften aus 10 Ländern verzeichnen konnte. Welt-, Kontinental- und Landesmeister gaben sich in Worms ein Stelldichein. Unter ihnen auch Kunstradfahrerinnen und –fahrer vom Nerchauer SV, die seit 1990 alljährlich in Worms dabei sind. Zum Jubiläumsturnier traten sie mit zwei Mannschaften und einer Einzelfahrerin, die mit Startern anderer Vereine eine sogenannte IG bildete, an. Das Team Nerchau I in der Besetzung Klara Ehrlich, Celine Großheim und Kunstradzweier Malte Jantzen / Oskar Ehrlich belegten in der Endabrechnung den 16. Platz. Die 2. Mannschaft mit Kim Mattitza und diesmal als Einerkunstfahrer Malte Jantzen und Oskar Ehrlich landete auf dem 29. Rang. In der IG- Wertung stand Maja Frank mit ihren Mitstreiterinnen auf dem 9. Platz im Ergebnisprotokoll.
Traditionell ist der zweite Wettkampftag mit dem "Turnier der Jugend" den Schüler- und Jugendklassen in den Disziplineinzelwertungen vorbehalten. Dabei konnten die Aktiven vom Nerchauer SV neben einigen vorderen Platzierungen in den durchweg international besetzten Starterfeldern vor allem mit ihren sauberen Kürvorträgen überzeugen. In der Klasse Schülerinnen U13 reihten sich Kim Mattitza und Maja Frank auf den Plätzen acht und elf ein. Im vorderen Mittelfeld fanden sich die Juniorinnen Celine Großheim und Klara Ehrlich auf den Plätzen 8 und 11 wieder. Einmal mehr konnten Oskar Ehrlich und Malte Jantzen bis auf das Siegerpodest fahren. Im Zweierkunstradfahren belegten sie den 2. Platz und als Doppelstarter konnten Malte noch einen 3. Platz und Oskar den 6. Platz im Einerkunstfahren nachlegen.

26. Pokalturnier im Kunstradsport in der Turnhalle Nerchau
(rei) Mit der 26. Auflage des Pokalturnieres im Kunstradfahren knüpften die Hallenradsportler des Nerchauer SV nahtlos an die 1991 begonnene Tradition an. Seither kamen Kunstradfahrer vornehmlich aus dem ostdeutschen Verbandsgebiet, aber auch aus den alten Bundesländern in die Stadt an der Mulde. Unter ihnen waren im Lauf der Jahre Deutsche Meister und weitere Spitzenfahrer des deutschen Hallenradsportes.
Jahr für Jahr setzten die Kunstradfahrerinnen und – fahrer des gastgebenden Nerchauer SV ihren sportlichen Ehrgeiz daran, bei der Pokalvergabe ein ernsthaftes Wörtchen mitzureden. In den jüngsten Schülerklassen, mit den wie immer zahlreich besetzten Startfeldern, war es für die Nerchauer Kunstfahreleven absehbar, dass es schwierig werden dürfte, dieses Unterfangen in die Tat umzusetzen. So konnte man Jasmin Wittig auf Platz sechs, Richard Wittig auf Platz fünf und Paul Lorenz als Sechstplatzierten in den Ergebnislisten finden. Im Einerkunstradfahren Schüler U 15 hatte der gastgebende Verein mit Malte Jantzen und Oskar Ehrlich zwei heiße Eisen im Feuer, wenngleich beide nicht die favorisierten Sieganwärter waren. So konnten sie nur versuchen, mit einer fehlerfreien Kür den Favoriten unter Druck zu setzen. Das gelang beiden Nerchauer Fahrern in eindrucksvoller Weise, sodass Malte am Ende als überlegener Pokalgewinner und Oskar als Zweiter zur Siegerehrung gerufen wurden. Für Malte Jantzen eröffnete sich sogar die Chance gemeinsam mit Oskar Ehrlich im Zweierkunstradfahren als doppelter Pokalsieger nach Hause zu gehen. Auch hier waren beide nach dem eingereichten Vorwert nicht als Favoriten gesetzt. Dank einer makellosen Kür setzten sie ihre Konkurrenten entscheidend unter Zugzwang und setzten sich erfolgreich auf den 1. Platz. Im Einerkunstradfahren Schülerinnen U 13 standen mit Maja Frank und Kim Mattitza zwei hoffnungsvolle Nachwuchsfahrinnen in der Meldeliste. Nach dem Vorwert reihten sich beide im vorderen Mittelfeld ein. Da die in der eingereichten Punktzahl besseren Fahrerinnen ihrerseits ihre Vorträge weitestgehend fehlerfrei über die Zeit brachten, kamen Kim auf Platz 4 und Maja auf Platz 6 ein. Im Einerkunstradfahren der Juniorinnen trugen Klara Ehrlich und Celine Großheim die Favoritenbürde. Gespannt waren die Trainer nur darauf, wer diesmal die Nase vorn haben würde, nachdem Celine bei den sächsischen Landesmeisterschaften ihre Trainingsgefährtin Klara auf den zweiten Platz verweisen konnte. Da Klara Ehrlich in heimischer Halle einen denkbar schlechten Tag erwischt hatte, musste sie mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen, während Celine Großheim den Siegerpokal in Empfang nehmen durfte.
Ein herzlicher Dank geht an die Unterstützer und Sponsoren, die diese Sportveranstaltung von Jahr zu Jahr in diesem Rahmen erst möglich machen: Sachsenobst Dürrweitzschen AG, MITGAS, Grimmaer Kaffee- und Schokoladenmanufaktur, Barmer GEK, Gesundheitszentrum Schmorditz, Fleischerei Reißaus SaSo Physiotherapie Kerstin Lorenz, Augenoptik Klaudia Eißner, Nerchau – Mutzschener Agrar – und Service GmbH, Raiffeisenbank Grimm e.G., Bau- und Sanierungs-GmbH Steffen Pfaff, Naundorf Reisen, Kupsch „Der grüne Wahnsinn“, Bäckerei Hennig, EG Elektronik Glaser, KELL GmbH, Stadtverwaltung Grimma.

26. Gewerbepokalturnier im Kunstradfahren und Radball
(rei) Mit der 26. Austragung des größten Hallenradsportturnieres in Ostdeutschland fügen die Radsportler des Nerchauer SV 90 e.V. dieser tradionellen Sportveranstaltung einen weiteren Jahrgang hinzu.
Am Samstag, dem 06.05.2017 erfolgt 10 Uhr in der Turnhalle Nerchau der erste Startaufruf für die Kunstradfahrerinnen und Fahrer der Schülerklassen in vier Disziplinen. In der Abendveranstaltung ab 18 Uhr stehen die Mannschaften und die Juniorenfahrerinnen und –fahrer am Ablauf.
Am Sonntag, den 07.05.2017 werden ab 10 Uhr an gleicher Stelle 10 Radballmannschaften um den Siegerpokal spielen. In einem kleinen Turnier stellen sich erstmals die Nachwuchsradballer des Nerchauer SV im Wettkampf vor.
Interessierte Zuschauer sind an beiden Tagen bei freiem Eintritt herzlich eingeladen.

Drei Pokalsiege für Nerchauer Kunstradsportler
(rei) Das sächsische Pokalfinale der Kunstradfahrer aller Altersklassen wurde in diesem Jahr vom ESV Lok Zwickau ausgerichtet. Die qualifizierten Kunstradfahrerinnen und -fahrer der Regierungsbezirke Leipzig, Dresden und Chemnitz fuhren in 16 Disziplinenklassen die Pokalgewinner aus.
Die Vertreter des Nerchauer SV konnten ihre acht Startplätze mit drei Pokalgewinnen und weiteren guten Platzierungen bestätigen. Als Pokalsieger kehrten Oskar Ehrlich und Malte Jantzen im Zweierkunstradfahren der Schüler aus der Trabantstadt zurück. Malte Jantzen konnte mit seinem ersten Platz im Einerkunstradfahren sogar einen Doppelsieg feiern. Oskar Ehrlich belegte den dritten und Richard Wittig den sechsten Platz. Über Platz eins durfte sich auch die Vierermannschaft der Schülerinnen freuen, wenngleich sich Loreen Rauschenbach, Lisa Dähne, Eyleen Tschöke und Lydia Georgius in unvorhergesehener Weise mit der Orientierung auf der Wettkampffläche recht schwer taten. Einen weiteren dritten Platz steuerte Kim Michelle Mattitza im Einerkunstradfahren der Schülerinnen für die Nerchauer Farben bei. Kim Leonie Röhr und Maja Frank erschienen im Ergebnisprotokoll auf den Plätzen sechs und acht.

Celine Großheim - mit Sachsenmeistertitel zum DM-Halbfinale
(rei) In der Sachsenlandhalle Glauchau trafen sich die besten Kunstradfahrerinnen und –fahrer der Juniorenklasse um die sächsischen Meister 2017 zu ermitteln. Die Sachsenmeisterschaft ist für die Besten unter ihnen gleichzeitig das Sprungbrett zur Deutschen Meisterschaft. Neben dem Sachsenmeistertitel muss eine vom BDR festgelegte Normpunktzahl ausgefahren werden. Mit etwa gleich großen Chancen auf Sieg und Qualifikation zum DM- Halbfinale gingen Celine Großheim und Klara Ehrlich vom Nerchauer SV an den Start. In den bisherigen Wettkämpfen der Saison konnten beide ihr wahres Leistungsvermögen noch nicht auf dem Kunstrad umsetzen. Trotzdem arbeitete ihr Trainer Klaus Spalteholz zielstrebig und geduldig mit seinen Schützlingen. Umso so mehr durfte er sich mit ihnen über einen Formanstieg bei der Sachsenmeisterschaft freuen. In allen vorangegangenen Wettkämpfen konnte sich Klara immer vor ihrer Trainingskameradin Celine platzieren. Diesmal gelang es Celine Großheim den Spieß umzudrehen. Mit dem Sachsenmeistertitel löste sie auch das Ticket zum DM-Halbfinale. Dorthin kann sie die diesmal zweitplatzierte Klara Ehrlich nur als Schlachtenbummler begleiten, die mit ihrer ausgefahrenen Punktzahl knapp an der Norm vorbeifuhr.
Im Rahmenprogramm der Juniorenmeisterschaft traten die Vierermannschaften der sächsischen Vereine unabhängig von der Altersklasse gegeneinander an. Mit einem Faktor, der sich an der deutschen Bestleistung der jeweiligen Altersklasse orientiert, wird die Endpunktzahl ermittelt. Für die mit Abstand jüngste Mannschaft des Feldes, das Team vom Nerchauer SV, kam es in erster Linie darauf an, in einer fremden Sporthalle die Orientierung zu finden und das Fahrprogramm mit bestmöglicher Synchronität abzufahren. Trainerin Kerstin Bubnick konnte ihren Schützlingen Lydia Georgius, Loreen Rauschenbach , Lisa Dähne und Eyleein Tschöcke für ihren Wettkampf ein großes Lob aussprechen.

Pokalvorrunde der Kunstradsportler
(rei) Auf dem Weg zur Sachsenpokalendrunde stehen für die Kunstradfahrer in den drei Regierungsbezirken Leipzig, Dresden und Chemnitz zunächst die Vorrundenturniere als Qualifikationswettkampf auf dem Programm. Während in der Vorrunde die Unterteilung in die drei Altersklassen im Schülerbereich beibehalten wird, gibt es in der Endrunde nur eine durchgängige Wertung. Daraus ergibt sich, dass sich die jeweils insgesamt drei punktbesten Schülerinnen und Schüler über alle Altersklassen des Vorkampfes für den Endkampf qualifizieren. Um diese Endrundenplätze bewarben sich in der Turnhalle Nerchau Kunstradfahrerinnen und –fahrer vom SV Eula und dem Nerchauer SV.
Die Klasse der Schülerinnen U11 konnte Jasmin Wittig für sich entscheiden. Allerdings musste sie die drei Endrundenplätze Kim Leonie Röhr, Kim Michelle Mattitza und Maja Frank überlassen, die in dieser Reihenfolge bei den Schülerinnen U13 die ersten drei Plätze belegten. Malte Jantzen und Oskar Ehrlich (U 15) lieferten sich im Einerkunstradfahren wiederum ein schönes Duell. Da Malte ebenso wie Oskar eine fehlerfreie Kür auf die Wettkampffläche brachte, verteidigte er seinen knappen Vorsprung aus der eingereichten Punktzahl. Beide schafften erwartungsgemäß den Sprung in die Endrunde. Dort wird auch Richard Wittig als Sieger Klasse U 11 , vor Paul Lorenz, die Nerchauer Farben vertreten. Als Zweierpaar der offenen Klasse konnten Oskar Ehrlich und Malte Jantzen wiederum mit einem Leistungssprung aufwarten und man darf gespannt sein, wie sich für Beide die weitere Wettkampfsaison gestaltet. Der Sprung zur Finalrunde gelang auch den Juniorinnen Klara Ehrlich, die sich diesmal vor Celine Großheim durchsetzte, wenngleich beide Fahrerinnen auch bei ihrem vierten Saisonwettkampf noch immer mit zu hohen Punktabzügen zu kämpfen hatten. Recht erfreulich für die verantwortlichen Übungsleiter schlug sich die Vierermannschaft der Schülerinnen in der Besetzung Lydia Georgius, Lisa Dähne, Loreen Rauschenbach und Eyleen Tschöke, die als Sieger ebenfalls die Endrunde bestreiten werden. Für die U 15–Schülerin Nadine Döhler vom SV Eula genügte die Siegerpunktzahl nicht zum Erreichen der Finalrunde.

Kunstradfahrer starten mit Bezirksmeisterschaft in Wettkampfsaison 2017
(rei) In der Turnhalle Nerchau fuhren die Kunstradfahrerinnen und –fahrer vom Nerchauer SV, dem SV Eula und dem KSC 1864 Leipzig um die Bezirksmeistertitel. Nach erfolgreich bestrittener Kreismeisterschaft mussten dabei neben einer guten Platzierung vom SRB vorgegebene Punktzahlen ausgefahren werden, um die Startberechtigung für die Landesverbandsmeisterschaften zu erhalten. Diese geforderten Punktzahlen hatten die Bezirksmeister aller Disziplinen und Altersklassen, mit Ausnahme Schülerinnen U15, im Ergebnisprotokoll stehen.
Mit einer makellosen Kür sicherten sich Maja Frank und Kim Leonie Röhr (Nerchau) den ersten Platz im Zweierkunstradfahren der Schülerinnen. In der gleichen Disziplin der Schüler gingen Oskar Ehrlich und Malte Jantzen mit dem Handicap an den Start, dass Malte in der Vorwoche wegen Teilnahme am schulischen Skilager nicht trainieren konnte. Nichtsdestotrotz war beiden der erste Platz nicht zu nehmen. Allerdings musste sich Malte im Einerkunstradfahren hinter seinem Trainingskameraden Oskar auf Platz zwei, mit dem er die Qualifikation (Q) zur LVM erreichte, einreihen. Tim Fischer (Leipzig) holte sich bei den Schülern U11 den Bezirksmeistertitel vor Richard Wittig (Q) und Paul Lorenz (beide Nerchau). Jasmin Wittig (Nerchau) belegte bei den U11 Schülerinnen ebenso den 1. Platz, wie die Vierermanschaft in der Besetzung Lydia Georgius, Loreen Rauschenbach, Lisa Dähne und Eyleen Tschöke. Bezirksmeister 2017 dürfen sich auch Kim Michelle Mattitza (U13), vor Kim Leonie Röhr (Q) und Maja Frank (Q) und Klara Ehrlich (Juniorinnen), die sich gegen Celine Großheim (Q / alle Nerchau) und Luise Gottschalk (Q / Leipzig) durchsetzte. Die Bezirksmeisterin im Einerkunstfahren Schülerinnen U15 kam mit Nadine Döhler aus Eula vor Charlotte Richwien (Leipzig) und Leonie Andel (Eula).

2016

Zwickauer entführen Sachsencup im Kunstradsport an ihre Mulde
(rei) Dass es den Kunstradsportlern vom Nerchauer SV wahrscheinlich nicht gelingen würde, den im Vorjahr doch etwas unerwartet gewonnenen Sachsen- Vereinscup in diesem Jahr in heimischer Halle erfolgreich zu verteidigen, kam für die Kenner der Szene nicht unbedingt überraschend. Verletzungsbedingt konnten die Nerchauer nicht ihre stärksten Kunstradfahrer melden. Jeder teilnehmende Verein konnte pro Team vier Startplätze alters- und disziplinübergreifend nominieren. Die Teams gingen mit ihren jeweiligen Starten in vier aufeinanderfolgenden Gruppen in den Wettkampf. Für das Nerchauer Team wurden in Gruppe 1 Kim Michelle Matitza als Ersatzfahrerin und in Gruppe 2 das Zweierpaar Franz Lorenz eingesetzt. Beide Disziplinstarter lieferten eine solide Leistung ab, sodass nach der Hälfte der Distanz die Nerchauer immer noch in Sichtweite zu den führenden Zwickauern standen. Trotz allen Bemühens in den Startgruppen 3 und 4 konnten das Zweierpaar Malte Jantzen und Oskar Ehrlich und die Einerkunstradfahrerin Klara Ehrlich nicht verhindern, dass in der Endabrechnung noch das Glauchauer Team auf den zweiten Platz vorbeifuhr. Damit siegte das Team ESV Lok Zwickau vor Germania 1904 Oberschindmaas und dem Nerchauer SV.

16. Radtour des Nerchauer SV mit deutlich gesteigerter Teilnehmerzahl
(rei) Bereits zum 16. Mal luden die Hallenradsportler des Nerchauer SV zu ihrer alljährlichen Radtour ein. 105 Radfahrbegeisterte von jung bis älter fanden sich zur Einschreibung für ihre Streckenlänge im Garten der Turnhalle Nerchau ein. Traditionell konnten die Radwandersportlerinnen und –sportler aus drei Streckenlängen - 12, 22 oder 32 km - auswählen. Bevor der Startschuss für alle Strecken gegeben wurde, konnten sich alle bei Kaffee und Kuchen stärken. Die einzelnen Tourgruppen mussten ihre Strecke nach einem vorgegebenen Kartenplan bewältigen und hatten dabei die Aufgabe, an markanten Punkten ihrer Route jeweils zehn Wimpel zu entdecken und einzusammeln. Auch in diesem Jahr flatterten bei der Einfahrt in den Turnhallengarten alle Wimpel an den drei Radtourbannern. Deftiges vom Grill gab es anschließend für alle Radler, aber auch für Gäste, die an keiner der Touren teilgenommen haben. An den Tischen und an den Feuerschalen wurde bis in die späten Abendstunden so manch erheiternde Episode der vergangenen Radtouren des Nerchauer SV zum besten gegeben. Verbunden damit war die Ankündigung im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Die Organisatoren von der Abteilung Radsport bedanken sich ganz herzlich für die wiederholte und freundliche Unterstützung bei: Sächsische Kaffee- und –Schokoladenmanufaktur S. Genilke, MITGAS, Obstland Sachsenobst AG Dürrweitzschen, Raiffeisenbank Grimma e.G., Gesundheitszentrum Schmorditz, Servicecenter für Werbung und Veranstaltungen U. Kniesche, Fleischerei Reißaus Gerichshain, Bernd Welz Fahrräder.

Radtour des Nerchauer SV startet zum 16. Mal
(rei) Die „Väter“ der Radtour des Nerchauer SV, Radsportabteilungsleiter Jürgen Eschke und sein Stellvertreter Axel Peter, haben auch die 16. Auflage dieses Breitensportevents am Samstag, dem 20.08. 2016, mit Unterstützung vieler fleißiger Helfer aus der Abteilung vorbereitet. Wie immer können sich die Teilnehmer aller Altersklassen zwischen den Streckenlängen 12, 22 und 32 km entscheiden. Nach der Einschreibung für die gewählte Route ab 15 Uhr wird im Garten der Turnhalle Nerchau Kaffee und Kuchen angeboten, um sich für die Ausfahrt zu stärken. Angeführt von den ausgewählten Führungsrädern, ausgestattet mit Routenkarte und am Rad befestigten Radtourbanner, gehen die einzelnen Gruppen ab 16 Uhr auf die Strecken. Unterwegs gilt es 10 Wimpel, die an markanten Punkten zu finden sind, einzusammeln. Nach der Rückkehr können die Radler aber auch interessierte „Zaungäste“ bei einem Imbiss und lockeren Gesprächen zusammensitzen.

Jubiläumsturnier - Gewerbepokal im Kunstradfahren
(rei) In seiner kurzen Begrüßungsansprache an die Gäste zum Beginn der Wettkämpfe bedankte sich Abteilungsleiter Radsport des Nerchauer SV Jürgen Eschke zum einen bei den Vereinen, von denen viele seit dem ersten Pokalwettkampf in Nerchau ihre Sportler an den Start schicken und zum anderen bei den zahlreichen Sponsoren und Unterstützern, die sich alljährlich als verlässliche Partner für diese traditionelle Sportveranstaltung bis zu ihrer 25. Austragung gezeigt haben. Selbstverständlich hatten es sich die Vertreter des Gastgebers auf die Fahnen geschrieben, in den von ihnen gemeldeten Disziplinen und Altersklassen bei der Pokalvergabe ein Wörtchen mitzureden.
Allerdings hatten sie in den Vertretern der Gastvereine eine starke Konkurrenz. Wenn die Drittplatzierte Maja Frank und die Vierte Kim Michelle Mattitza (beide U11) am Ende nicht bis ganz nach vorn fahren konnten, so überzeugten sie ebenso wie Jasmin Wittig auf dem 8. Platz durch ihre mit nur geringen Abzügen gezeigten Fahrprogramme. In der jüngsten Schülerklasse wurden Richard Wittig und Paul Lorenz auf dem vierten und fünften Platz notiert. Für einen der beiden Nerchauer U13 Schüler Malte Jantzen und Oskar Ehrlich war der Pokalgewinn nur möglich, wenn es ihnen gelingen würde, mit einer sauberen Kür den eigentlich favorisierten Kunstradfahrer vom RV Germania Oberschindmaas zu beeindrucken. Dieses Vorhaben umzusetzen gelang beiden letztendlich nicht, zumal der eigentliche Favorit seine Kür mit wenigen Abzügen über die Zeit brachte. Oskar konnte seinerseits den Spieß umdrehen und sich diesmal vor seinem Freund Malte auf dem 2. Platz durchsetzen. Beide hatten im Verlauf des Pokalturnieres im Zweierkunstradfahren noch eine Chance, doch einen der begehrten Pokale mit nach Hause zu nehmen. Aber auch hier konnten sie trotz lupenreiner Kürleistung nicht an den Zweiten der Deutschen Schülermeisterschaften vorbeiziehen, da diese ihrerseits eine Kür ohne Fehl und Tadel zeigten. In jedem Fall kann man Oskar Ehrlich und Malte Jantzen genauso wie allen anderen für den Nerchauer SV startenden Kunstradfahrerinnen und –fahrern eine sehr gute Wettkampfleistung attestieren. Das trifft uneingeschränkt auch auf das Zweierpaar Kim Leonie Röhr und Franz Lorenz zu, das in der Endabrechnung den dritten Platz belegte. Kaum eine Chance hatte das junge Viererteam über den zweiten Platz hinauszukommen, da es sich mit den deutschen Vizemeistern auseinander zu setzen hatte. So konnten Loreen Rauschenbach, Lydia Georgius, Lisa Dähne und Eyleen Tschöcke nur versuchen auf eine für sie höchstmögliche Punktzahl zu fahren. Klara Ehrlich stand in erster Linie vor der Aufgabe ihr Programm im Wettkampf zu stabilisieren . Auch wenn ihr das nicht ohne Abstriche gelang, so konnte sie sich am Ende doch über ihren dritten Platz im Einerkunstradfahren der Juniorinnen freuen. Ihre Trainingskamerdin Celine Großheim musste verletzungsbedingt ihre Meldung zurückziehen.
Die Hallenradsportler bedanken sich bei: Sachsenobst-Obstland Dürrweitzschen AG, Grimmaer Kaffee & Schokoladenmanufaktur, Gesundheitszentrum Schmorditz, Fleischerei Reißaus, Nerchau – Mutzschener Agrar- und Service GmbH, Bau- und Sanierungs-GmbH Steffen Pfaff, Kupsch Pflanzen- und Gartenmarkt, EG: Elektronik Glaser, MITGAS, Barmer GEK, Kerstin Lorenz SaSo, Augenoptik Klaudia Eisner, Raiffeisenbank Grimma e.G., Naundorf Reisen, Bäckerei Hennig, Stadtverwaltung Grimma

Malte und Oskar schrammen knapp am Siegerpodest vorbei
Mit großen Erwartungen fuhren Oskar Ehrlich und Malte Jantzen zu den Deutschen Meisterschaften im  Kunstradfahren. Als Zweierpaar hatten sie sich über ihren Erfolg bei den Meisterschaften des sächsischen Radfahrerbundes für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert. Damit konnten sie sich nach der Papierform berechtigte Hoffnungen auf eine der vorderen Platzierungen machen. Beide trainieren erst seit 9 Monaten als  „gelernte“ Einerkunstradfahrer in der Paardisziplin. Allein unter diesem Gesichtspunkt war es schon ein großer Erfolg in der ersten Wettkampfsaison den Sprung zu den Deutschen Meisterschaften in Lengerich  zu schaffen.  Mit dem festen Vorsatz, aufbauend auf ihre sehr guten Trainings- und Wettkampfergebnisse der laufenden Saison, bei der Siegerehrung auf dem Treppchen zu stehen, nahmen sie nach dem Startaufruf ihre Wettkampfkür unter die Räder. Eine Kür im Zweierkunstradfahren besteht laut Reglement aus einer festgelegten Übungsanzahl auf zwei Rädern und einem Rad. Sicherlich war es der nicht zu verbergenden nervlichen Anspannung von Malte und Oskar geschuldet, das beiden im Programmteil auf zwei Rädern ein Doppelfehler unterlief, der in der Endabrechnung einen großen Punktabzug zur Folge hatte. Wenn sie doch etwas mit dem undankbaren vierten Platz haderten, so bescheinigten ihnen ihre Trainer eine gute Wettkampfeinstellung und motivierten beiden mit der Aussicht auf weitere DM- Starts in den nächsten Jahren, bei denen sie sich bei weiterem beharrlichen Training als ernstzunehmende Bewerber um die ersten Plätze zeigen können.

Malte und Oskar fahren zur Deutschen Schülermeisterschaft im Kunstradfahren
Die sächsischen Schülermeisterschaften 2016 im Kunstradsport wurden in Mosel bei Zwickau ausgetragen. Die Nachwuchsabteilung des Nerchauer SV konnte sich auf Grundlage der Ergebnisse bei den Bezirksmeisterschaften sieben Startplätze in drei Kunstfahrdisziplinen sichern.
Den aus Nerchauer Sicht herausragenden Erfolg fuhren Malte Jantzen und Oskar Ehrlich im Zweierkunstradfahren offene Klasse ein. Mit ihren Sachsenmeisztertitel erfüllten sie gleichzeitig die Qualifikationsnorm für die Deutschen Schülermeisterschaften. Durchaus beachtenswert  auf Platz drei standen am Ende in dieser Disziplin Kim Leonie Röhr und Franz Lorenz.
Auch im Einerkunstradfahren schafften es Malte Jantzen und Oskar Ehrlich mit den Plätzen zwei und drei auf das Siegerpodest. Dort durfte auch Maja Frank ( Einer Schülerinnen U 11) bei der Siegerehrung stehen. Sie belegte den dritten Platz, Kim Michelle Matitza wurde Fünfte.
Kim Leonie Röhr ( U 13 ) fand sich als Einerkunstradfahrerin im Ergebnisprotokoll auf dem 6. Platz wieder.
Leider nicht ganz so gut kam die Vierermannschaft zurecht. Da Eyleen Tschöcke, Lydia Georgius, Lisa Dähne und Doreen Rauschenbach  zu oft die Orientierung und damit die Synchronität auf der Wettkampffläche  verloren, erfüllte die mit dem dritten Platz erreichte Punktzahl nicht die Erwartungen ihrer Trainerin.              

Nerchauer Kunstradfahrerinnen mit Doppelsieg bei sächsischer Meisterschaft
Die sächsischen Meisterschaften der Kunstradsportler sind für alle Altersklassen ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zu den jeweiligen Deutschen Meisterschaften. Um den Weg dorthin unter die Reifen nehmen zu können,  mussten in diesem Jahr neu festgesetzte höhere Normpunktzahlen erreicht werden. So war die Anspannung der ambitioniertesten Kunstradfahrerinnen und – fahrer in der Sporthalle  Wiednitz bei den sächsischen Juniorenmeisterschaften  in jeder der vier ausgetragenen Disziplinen zu spüren.
Vom Nerchauer SV standen mit der Neujuniorin Celine Großheim und Klara Ehrlich zwei Einerkunstradfahrinnen im Wettkampfgeschehen. Wenngleich die Muldestädterinnen leicht favorisiert waren, so stand immer noch die  Normpunktzahl zum Erreichen des DM-Halbfinales im Raum. Für Klara war ein Weiterkommen nur möglich, wenn sie mit einer fast lupenreinen Kür auf dem ersten Platz einkommt. Trotz allen Bemühens, musste sie zu viele Abzugspunkte in Kauf nehmen und so hielt sich die Freude über den Vizemeistertitel in Grenzen. Nun war es an Celine, den sächsischen Juniorenmeistertitel mit der Qualifikation zum DM-Halbfinale zu krönen. Da sie als Sachsenmeisterin laut Qualimodus einen Punktbonus zugesprochen bekommt, löste sie die Fahrkarte in Richtung Deutsche Juniorenmeisterschaften.
Im Rahmenprogramm der Juniorenmeisterschaft wird traditionell ein Mannschaftswettkampf der sächsischen Vereine im Vierer- und Sechserkunstradfahren ausgetragen. Hier belegte die neuformierte Vierermannschaft vom Nerchauer SV mit Lisa Dähne, Lydia Georgius, Loreen Rauschenbach und Eyleen Tschöcke mit einer erneuten Steigerung der ausgefahrenen Punktzahl den fünften Platz.

2015

Nerchauer Kunstradsportler beschließen erfolgreiches Wettkampfjahr.
Traditionell nehmen die Kunstradsportler vom Nerchauer SV an einigen Herbstwettkämpfen teil. Wenngleich  diese Wettbewerbe außerhalb der im ersten Halbjahr terminiesierten  Hauptsaison liegen  und aus dem vollen Aufbautraining heraus bestritten werden, zeigten sich Nerchaus Radakrobaten in ausgezeichneter Verfassung.
Beim Germania Pokal in Glauchau waren die Muldestädter in allen von ihnen gemeldeten Altersklassen im Kampf um die vorderen Plätze dabei. Celine Großheim ( Schülerinnen U 15 ) und Robert Eschke ( Junioren ) überzeugten mit ihren Kürleistungen, sodass keiner ihrer Mitbewerber ihre ausgefahrenen Punktzahlen überbieten konnte und Celine und Robert  am Ende auf dem obersten Treppchen des Siegerpodestes standen.  Nicht ganz so hoch hinaus schafften es Malte Jantzen und Oskar Ehrlich ( Schüler U 13 ). Trotzdem bescheinigten ihnen das Trainerduo Kerstin Bubnick und Klaus Spalteholz eine Klasseleistung. Malte Jantzen   topte seinen zweiten Platz mit dem Pokal  für die  Kür mit den wenigsten Abwertungen. Oskar Ehrlich lieferte  als Drittplatzierter gleichfalls eine makellose Kür ab. Leider konnte Juniorin Klara Ehrlich verletzungsbedingt nicht am Gemania-Pokal teilnehmen.  

Radtour des Nerchauer SV erfreut sich wieder steigenden Zuspruchs
Mit  großen Engagement und Ideenreichtum hatten die „ Väter“ der Radtour des Nerchauer SV, Radsportabteilungsleiter Jürgen Eschke und sein Stellvertreter Axel Peter, in gewohnter Weise auch die 15. Auflage dieses Breitensportevents mit Unterstützung vieler fleißiger Helfer aus der Abteilung    vorbereitet. Wie immer konnten die Teilnehmer aller Altersklassen je nach körperlicher Verfassung und Tagesform zwischen den Streckenlängen 12, 22 und 32 km wählen. Nach dem Einschreiben für die gewählte Route konnte  man sich vor dem Start bei Kaffee und Kuchen stärken.
Angeführt von den ausgewählten Führungsrädern, ausgestattet mit  Routenkarte und am Rad befestigten Radtourbanner, gingen die einzelnen Gruppen auf die Strecken. Unterwegs galt es 10 Wimpel, die an markanten Streckenpunkten zu finden waren, einzusammeln. Zum ersten Mal konnte von jeder  Radgruppe alle Wimpel in den Garten der Nerchauer Turnhalle zurückgebracht werden.  Da  der Wettergott scheinbar auch ein Radfahrer ist, steuerte  er zur kleinen Jubiläumsradtour bestes Wetter bei. Noch lange nach der Rückkehr saßen die Teilnehmer in lockeren Gesprächen zusammen und verabredeten sich bereits zur Radtour des Nerchauer SV im nächsten Jahr.
Auch die diesjährige Radtour wurde von einer Vielzahl Sponsoren unterstützt. Die Abteilung Radsport des Nerchauer SV bedankt sich für die großzügige und unkomplizierte Hilfe.

Hochklassiger Radballsport bei Sachsenpokalfinale in Nevchau
(ein.) Fünf Mannschaften  bewarben sich im Radball der Elite Männer um den Sachsenpokal. Zwei Mannschaften der 2. Bundesliga und drei Teams der Sachsenoberliga machten im Spielmodus Jeder gegen Jeden eindrucksvoll Werbung  für diese Sportart.  Von Anfang an zeigten  die Sachsenoberligamannschaften , dass sie keineswegs gewillt waren, den Bundesligisten kampflos den Pokal zu überlassen. Gleich  im ersten Spiel musste  die erste Mannschaft der SG  Niederlauterstein (2. Bundesliga) die drei Siegpunkte an Niederlauterstein II abgeben. Einen bemerkenswerten Eindruck  hinterließ mit dem SV Eula  die einzige Mannschaft aus dem Landkreis Leipzig. Obwohl mit einem Ersatzspieler antretend, gewannen Benedikt Schwäbli und Enrico Weißer ihr erstes Spiel gegen die SG Niederlauterstein II mit 6:4 . In einem von beiden Seiten kämpferisch und technisch hervorragend  gestalteten Duell    erreichte das Team vom SV Eula nach einer 3:2 Halbzeitführung gegen den Bundesligisten vom  KSC Leipzig  am Ende ein 4:4. Gegen den zweiten Bundesligisten, die SG Niederlauterstein I, mussten  Schwäbli/ Weißer  nach einem Halbzeitstand von 2:2 mit 3:6 ihre einzige Turnierniederlage hinnehmen. Dafür besserten  die Eulaer bei ihrem  10:1 Kantersieg gegen die SG Niederseifersdorf ihr Torverhältnis soweit auf,  dass sie in der Endabrechnung auf Grund der Plustore bei Punktgleichstand vor der SG Niederlauterstein I den zweiten Platz erspielten.

Kunstradfahrern des Nerchauer SV gelingt Pokalverteidigung
Als die Auswahlmannschaft der Nerchauer Kunstradfahrer mit dem im Vorjahr überraschend gewonnenen Sachsencup – Pokales im Gepäck nach Glauchau reiste , so glaubte niemand ernsthaft daran, dass diese Siegertrophäe Stunden später wieder an die Mulde zurückkehren würde. Zum einen  fehlte der leistungsstärkste Nerchauer Kunstradfahrer Robert Eschke und zum anderen waren die Teams anderer Vereine, die Zweier- und Vierermannschaften im Wettbewerb hatten  gegenüber den vier Nerchauer Einerkunstradfahrern aufgrund eines höheren Multiplikators zum Teil deutlich im Vorteil. Das alles konnte die Radakrobaten des NSV offensichtlich nur wenig beeindrucken. Oskar Ehrlich, Malte Jantzen, Celine Großheim und Klara Ehrlich konnten in ihren Startgruppen Punkt um Punkt sammeln und in der Endabrechnung konnte kein sächsischer Verein die Punktzahl der Nerchauer erreichen. Als Zugabe wurde Malte Jantzen mit dem Pokal für die am saubersten vorgetragene Wettkampfkür belohnt.
Mit dem Gewinn des Sachsen-Teamcup gehen die Kunstradsportler des Nerchauer SV nach einer erfolgreichen Wettkampfsaison in die wohlverdiente Urlaubszeit, um danach mit frischen Kräften in die Trainingsphase für das Erlernen neuer schwieriger Übungen einzutreten.

Zwei Titel für Nerchauer Kunstradfahrer bei Ostdeutschen Meisterschaften
(ein) Im  Wechsel der Austragungsorte fanden die Ostdeutschen Meisterschaften im Kunstradfahren  2015 in Berlin statt. Über die in dieser Wettkampfsaison gestrafften Qualifikationsnormen  konnten sich sechs Kunstradfahrerinnen und – fahrer vom Nerchauer  SV in die Wettkampflisten eintragen.
Mit  fünf Podestplätzen und einem vierten Platz waren die Muldenstädter  fast immer im Kampf um die Meistertitel dabei. Am erfolgreichsten setzten sich dabei  Celine Großheim  (Schülerinnen U 15) mit persönlicher Bestleistung und Malte Jantzen (Schüler U13) in Szene. Beide dürfen sich nun für ein Jahr Ostdeutsche Meister nennen. Ganz knapp schrammte Juniorenfahrer Robert Eschke am ersten Platz vorbei. Die Winzigkeit von  siebenunddreißig  Hundertstelpunkten fehlten ihm am Ende trotz persönlicher Bestleistung zum obersten Treppchen des Siegerpodestes. Oskar Ehrlich sicherte in der Altersklasse U 13 mit seinem souverän herausgefahrenen zweiten Platz einem Doppelerfolg für die Nerchauer Farben. Franz Lorenz ( Schüler U 15) steuerte ebenfalls  einen zweiten Platz für die durchweg erfreuliche Bilanz für den Nerchauer SV bei. Unter diesem Aspekt ist auch der vierte Platz von Klara Ehrlich einzuordnen, ließ sie doch  in ihrem ersten Wettkampfjahr in der Juniorenklasse immerhin noch vier Fahrerinnen hinter sich, die mit einem höheren Vorwert in den Wettkampf gegangen waren.
Mit der Ostdeutschen Meisterschaft haben die Kunstradfahrer vom Nerchauer SV  die überaus erfolgreiche Wettkampfsaison fast beendet. Nach  dem noch anstehenden Mannschaftscup des SRB , bei dem sie die Titelverteitiger  sind, geht es endlich in die Urlaubspause, bevor die Vorbereitung auf einige Herbstwettkämpfe und letztlich bereits auf die nächste Wettkampfsaison beginnt.

Nerchauer Hallenradsportler beim internationalen Wormser Kunstradfahrcup
(ein.) Bereits zur Tradition ist die Teilnahme der Kunstradsportler vom Nerchauer  SV am internationalen Wormser Kunstradfahrcup geworden.  Dieses in seiner Art  weltweit größte Hallenradsportturnier konnte in diesem Jahr mit 56 gemeldeten Mannschaften aus  10 Ländern dem Teilnhmerrekord wieder recht nahe kommen.
Unter  diesen internationalen  Mannschaften hatten auch drei Dreierteams des Nerchauer SV gemeldet. Hinter zum Teil mit amtierenden Welt-, Europa- und Landesmeistern besetzten Mannschaften belegten Celine Großheim, Klara Ehrlich  und Robert Eschke ( Nerchau I ) einen bemerkenswerten 10. Platz .  Nerchau II in der Besetzung Oskar Ehrlich, Malte Jantzen und  Franz Lorenz  kam auf Platz 26 ein. Maja Frank und Kim Leonie Röhr erreichten mit einer weiteren Kunstradfahrerin eines anderen Vereines in der Sonderwertung  Interessengemeinschaft eine Platzierung im Mittelfeld.
Am nächsten Tag nahmen alle Kunstradfahrer der Nerchauer Delegation am „Turnier der Jugend“ teil. In den international  besetzten Starterfeldern  spielten die Nerchauer eine gute Rolle. Allen voran war es Junior Robert Eschke, dem keiner seiner durchweg ausländischen Konkurrenten den ersten Platz streitig machen konnte.  Ähnlich hervorragend schlugen sich  Malte Jantzen und Oskar Ehrlich, die in der Klasse Einerkunstradfahren  U13 in dieser Reihenfolge die Plätze eins und drei belegten.
Mit dem 3. Platz bei den Schülerinnen U 15 schaffte  Celine Großheim  den Sprung auf das Siegerpodest , an  dem Kim Leonie Röhr als Vierte bei den U 11 Schülerinnen nur knapp vorbei fuhr. Maja  Frank wurde auf dem 8. Platz notiert.
 In einem stark besetzten Starterfeld kam Neujuniorin Klara Ehrlich  auf dem 9.Platz ein. Franz Lorenz (Einerkunstradfahren U15)  wurde Sechster.

Neun  Radballmannschaften kämpfen  in Nerchau um den Pokalsieg
 (ein.)   Für das Gewerbepokalturnier des Nerchauer SV 90 e.V im Radball hatten in diesem Jahr neun Mannschaften gemeldet. Einen Tag nach dem gleichnamigen Turnier der  Kunstradsportler gingen die Radballer zunächst in zwei   Vorrundengruppen  auf Tore- und Punktejagd.  In Gruppe A standen nach Abschluss der  Vorrunde  Mutzschen I ( Klaus Peter Domke/ Torsten Schäfer) vor Gotha I und in Gruppe B stand   Nerchau II ( Steffen Lucks/ Martin Koch) vor dem Team  Gotha IV, in dem bereits in den Vorrundenspielen der Nerchauer Torsten Klose als Ersatzmann verletzungsbedingt eingesprungen war,  an der Spitze. Diese Mannschaften spielten im Kreuzvergleich um den Einzug in das Endspiel.  Im ersten Halbfinale unterlag  Gotha IV  gegen  Mutzschen I  mit 0:3 und im zweiten Halbfinale zog Nerchau II gegen Gotha I mit 3:5 den Kürzeren.
Die Platzierungsspiele bestritten die jeweiligen gleichrangigen Mannschaften der Vorrundengtruppen gegeneinander. Um Platz sieben spielten die drei letztplatzierten Teams der zahlenmäßig ungleich besetzten Vorrundengruppen jeder gegen jeden.  Mit zwei gewonnenen Spielen belegte die Mannschaft Leisnig I ( Maik Gasch/Steffen Kunze) den siebten Platz vor Leisnig II Patrick Herzog/Ralf Wetzig) und Gotha III.
 Im Spiel um Platz fünf setzte sich NerchauI ( Michael Koch/ Mario Grünsel)  gegen Gotha II  mit 4:3 durch. Den dritten Platz spielten die unterlegenen Mannschaften der Halbfinales im direkten Duell aus. Knapp mit 4:3 erkämpfte sich die zweite Nerchauer Mannschaft  den Platz auf dem Siegerpodest.
Das Finale konnte Mutzschen I nicht ganz unerwartet klar   sich entscheiden. Waren doch Klaus Peter Domke und Torsten Schäfer  im gesamten Turnierverlauf  das souveräne Team, das sich auch im Endspiel  mit 5:1 gegen Gotha I durchsetzte.
Die Gewerbepokalturniere im Kunstradfahren  und Radball wurden auch 2015 von Gewerbetreibenden, Firmen, Institutionen und Einzelpersonen materiell und ideell unterstützt. Ohne diese freundliche und verlässliche Hilfe wäre es für die Abteilung Hallenradsport nicht möglich, diesem im ostdeutschen Verbandsgebiet größtem und attraktivsten Hallenradsportturnier einen entsprechenden Rahmen zu geben. Die Abteilungsleitung Radsport bedankt  bei:
Sachsenobst- Obstland Dürrweitzschen AG, Grimmaer Kaffee- und Schokoladenmanufaktur, Nerchau-Mutzschener Agrar- und Service GmbH, Gesunheitszentrum Schmorditz, PTL-Prüfstandstechnik Leipzig, Bau- und SanierungsGmbH Steffen Pfaff, Kupsch Pflanzen- und Gartenmarkt, Elektronik Partner Glaser und Kretzschmar, Mitgas, Barmer GEK, SaSo-Kerstin Lorenz, Augenoptik Klaudia Eißner, Raiffeisenbank Grimma e.G., Naundorf Reisen, Bäckerei Hennig, Fleischerei Reißaus, Stadtverwaltung Grimma

Gewerbepokal 2015
(ein.) Für das 24.Pokalturnier hatten Kunstradfahrerinnen und –fahrer 78 Startplätze in den verschiedensten Disziplinen und Altersklassen gemeldet. Mit der unkomplizierten Unterstützung durch eine Vielzahl gewohnt verlässlicher Sponsoren und Sportfreunden konnten die Ausrichter der Abteilung Hallenradsport vom Nerchauer SV um  Jürgen Eschke auch in diesem Jahr allen Sportlerinnen und Sportlern und dem interessierten Publikum angemessene  Rahmenbedingungen bieten.
Dass es für die Fahrerinnen und Fahrer vom Nerchauer SV nicht in jedem Fall möglich war, in heimischer Halle möglichst weit vorn anzukommen, zeigte sich bereits in der Altersklasse Schülerinnen U 11. Im größten Starterfeld des gesamten Wettbewerbes erreichten Kim Leonie Röhr,
Lilian Schirm und Maja Frank in dieser Reihenfolge die Plätze zehn, dreizehn und vierzehn.
In der Startergruppe Schüler U13 konnten  mit Malte Jantzen und Oskar Ehrlich  Fahrer des Nerchauer SV in den Kampf um die vorderen Platzierungen eingreifen. Obgleich  auf Grundlage der eingereichten Punktzahlen der erste Platz für einen von ihnen  unerreichbar schien, legten sie eine ausgefahrene Punktzahl vor, die den eigentlichen Favoriten so sehr  unter Druck setzte, dass sein  komfortabler Punktvorsprung mehr und mehr schmolz. Am Ende siegte Oskar Ehrlich denkbar knapp vor  Malte Jantzen.
Ein gutes Stück einfacher hatte es Franz Lorenz, dessen Konkurrenz in der  Altersklasse U 15 auf  Grund eines Missverständnisses den Wettkampf nicht aufnehmen konnte und er somit als Pokalgewinner nach Hause gehen konnte.
Recht souverän wurde Celine Großheim (U 15) ihrer Favoritenrolle gerecht. Nach leicht holprigem Beginn gelang es ihr, ihre Kür von Übung zu Übung immer besser in den Griff zu bekommen und ihren Pokalgewinn aus dem Vorjahr erfolgreich zu verteidigen.
Damit steht sie in einer Reihe mit Juniorenfahrer Robert Eschke, der seiner lückenlosen Sammlung von Pokalgewinnen bei diesem traditionsreichen Kunstradsportturnier auch 2015 einen weiteren Sieg hinzufügen konnte.
Drei mehr oder weniger gleichstarke Kunstradfahrerinnen standen sich bei den Juniorinnen gegenüber.  Damit stand für alle von vornherein fest, dass sich der Sieg nur über eine fehlerfreie Kür erringen lässt. Unter diesem Aspekt war es bewundernswert, mit welch hoher Konzentration und trotzdem scheinbarer Leichtigkeit Klara Ehrlich ihren Mitbewerberinnen um den ersten Platz kaum eine Chance ließ und auf dem obersten Treppchen des Siegerpodestes die Gratulation der Vizepräsidentin des Sächsischen Radfahrerbundes, Kerstin Bubnick, entgegen nehmen konnte.    
  

Klara und Robert auf dem Kunstfahrrad in Richtung Deutsche Meisterschaften
Die sächsischen Meisterschaften der Kunstradsportler sind für alle Altersklassen ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zu den jeweiligen Deutschen Meisterschaften. Unter diesem Aspekt trafen sich die besten  Kunstradfahrerinnen und  -fahrer aus  den sächsischen Vereinen, um in der Turnhalle Nerchau  ihre Juniorenlandesmeister in insgesamt sechs Disziplinen auszufahren.
 Über die   Bezirksmeisterschaften konnten die Radsportler vom Nerchauer SV vier Startplätze wahrnehmen.
Im Zweierkunstradfahren  Offene Klasse konnten Franz Lorenz und Esther Speck den  zweiten  Platz belegen.  Allerdings lag eine Qualifikation zum DM- Halbfinale für Esther und Franz auf Grund der noch zu niedrigen Schwierigkeitspunktzahl außerhalb des Möglichen und Machbaren.
Ganz anderen Erwartungen sah sich hier Robert Eschke ausgesetzt. In gewohnt souveräner Manier löste er seine Fahrkarte in Richtung Deutsche Meisterschaft , die in diesem Jahr Anfang  Mai in Worms stattfindet . Dazu muss er  sich vorher  beim Halbfinale möglichst unter den top ten platzieren.
 Absolut kein Selbstläufer war dieser Weg für Klara Ehrlich. Musste sie nach ihrem Wechsel in die Juniorenklasse neben ihrem Zuwachs an schwierigen neuen Kürteilen auch eine größere Anzahl von Übungen   bei möglichst geringen Abwertungen    auf die Wettkampffläche bringen. Es war schon beeindruckend, in welch souveräner Manier Klara mit dem Sachsenmeistertitel  auch die geforderte  Punktzahl für das DM- Halbfinale einfahren konnte. Esther Speck belegte den fünften Platz.
Im Rahmenprogramm der Juniorenmeisterschaft wird traditionell ein Mannschaftswettkampf der sächsischen Vereine im Vierer- und Sechserkunstradfahren ausgetragen. Hier belegte die Vierermannschaft vom Nerchauer SV mit Melanie  und Jennifer Steiner sowie Juliane Rott und Chantal Pötzold den  5.Platz.
ein.

Kunstradsportler starten mit Doppelwettkampf in die Wettkampfsaison 2015
(ein.)Schon seit einigen Jahren starten die Kunstradsportler des Nerchauer SV 90 und vom SV Eula mit einem Doppelwettkampf in die neue Wettkampfsaison. Dabei dienen die an einem Tag ausgetragenen Kreis- und Bezirksmeisterschaften vor allem zum Warmlaufen für die folgenden Wettkämpfe, bei denen von den Spitzenfahrern die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften erreicht werden soll.
 Um an den folgenden sächsischen Landesmeisterschaften teilnehmen zu können,  müssen bei den Bezirksmeisterschaften vom Sächsischen Radfahrerbund vorgegebene  Punktzahlen ausgefahren werden.
Bei den Juniorinnen konnte sich Klara Ehrlich  sowohl bei den Kreis- als auch bei den Bezirksmeisterschaften gegen Esther Speck  durchsetzen. Kim Leonie Röhr ( Schülerinnen U 11 ) konnte ihre Trainingsfortschritte  mit  zweimal Platz eins unter Beweis stellen. Auf den Rängen zwei und drei wechselte die Platzierung  bei beiden Wettkämpfen zwischen Lilian Schirm und Maja Frank. Malte Jantzen ( Schüler U 11) konnte sich zwei Mal gegen  Oskar Ehrlich die Meistertitel sichern. Da  beide die genau gleiche Schwierigkeitspunktzahl einreichen, wird es im Saisonverlauf sicher noch spannende Duelle zwischen beiden geben. Franz Lorenz ( Schüler U 13 )wurde sowohl im Einer- als auch im Zweierkunstradfahren mit seiner Partnerin Esther Speck zweimal auf Platz eins notiert.
Leider konnte der SV Eula mit Nadine Döhler (U 13) nur eine Fahrerin  an den Start schicken, die ihre Altersklasse zweimal dominieren konnte.
Eine erste Standortbestimmung waren die ersten Wettkämpfe des Jahres auch für Celine Großheim (U15) und Juniorenfahrer Robert Eschke. Auch wenn ihre ersten Plätze den von ihrem Trainerteam Kerstin Bubnick und Klaus Spalteholz gesetzten Erwartungen entsprachen, so  gab es diesen oder jenen Fingerzeig, an welchen Übungen bis zu den nächsten Wettbewerben intensiv gearbeitet werden muss.

2014

Kreis-Kinder- und Jugendsportspiele im Kunstradfahren
(ein.) Die Kreis- Kinder – und Jugendsportspiele im Kunstradfahren sahen in der Turnhalle Nerchau Fahrerinnen und Fahrer vom Nerchauer SV und SV Eula 58 am Start. Die Leistungsstärkeren unter ihnen sehen diesen Wettkampf als Formüberprüfung, während er für den Nachwuchs eine willkommene  Möglichkeit bietet,  sich im Kampf um Sieg und Platz zu beweisen.
In der Altersklasse Schülerinnen U 11 konnte sich Kim Leonie Röhr zwischenzeitlich schon recht deutlich absetzen und siegte vor Lilian Schirm, Leonie Andel ( Eula) Maja Frank und Laura Drengubjak. In der gleichen Alterklasse der Schüler setzte sich Oskar Ehrlich gegen Malte Jantzen durch.
Erste Plätze erreichten ebenfalls die Junioren Nelli Fabienne Großer und Robert Eschke sowie U 13 Schüler Franz Lorenz und das Schülerinnen – Viererteam Juliane Rott , Chantal Pötzold, Jenifer und Melanie Steiner.
Während das Einerkunstradfahren der Schülerinnen U 13 durch Nadine Döhler und Guila Milou Schäfer in dieser Reihenfolge fest in der Hand vom Eulaer SV war, machten eine Altersstufe höher  mit Celine Großheim und Klara Ehrlich zwei Nerchauerinnen den Sieg unter sich aus.

Sachsenpokalendrunde  der Kunstradfahrer

(rei.) Für  die  Pokalendrunde des Sächsischen Radfahrerbundes im Kunstradfahren  hatten sich über die Vorrunden sieben  Einzelstarter und eine Mannschaft vom Nerchauer Sportverein qualifiziert.
In der VW-Stadt Mosel galt es nun im Wettstreit mit den anderen Vereinen des Freistaates , die begehrten Siegerpokale zu gewinnen. In der Endrunde gibt es in der Schülerklasse keine Unterteilung in die verschiedenen Altersgruppen. In dieser  Klasse setzte sich bei den Schülerinnen einmal mehr  Celine Großheim erfolgreich gegen ihre Konkurrentinnen durch. Klara Ehrlich  auf Platz drei rundete den sehr guten Gesamteindruck für den Nerchauer SV ab.
Ungleich schwerer hatten es dagegen auf Grund der geringeren Vorwertpunkte  ihre Trainingskameraden der Schülerklasse. Hier sorgte Malte Jantzen , der sich mit einer sauberen Kürleistung  noch bis auf den dritten Platz nach vorn schob , für  eine positive Überraschung. Hier fanden sich auch Franz Lorenz ( Platz 6) und Oskar Ehrlich ( Platz 7) im geschlagenen Feld wieder.
Wie so oft eine Bank , konnten in der Juniorenklasse sowohl Nelli Fabienne  Großer als auch Robert Eschke bei der Siegerehrung die Pokale in Empfang nehmen. Mit einer wiederholt soliden Wettkampfleistung beschloss die Vierermannschaft der Schülerinnen ihre Wettkampfsaison und belegte mit Chantal Pötzold, Juliane Rott, Melanie und Jennifer Steiner den 3. Platz. Der zweite Platz von Juniorenfahrer  Robert Eschke spiegelt seinen momentanen Leistungsstand wider,  mit dem er,  bezogen auf seinen Schwierigkeitsvorwert , den Erwartungen gerecht werden konnte.

Nerchauer Kunstradfahrer erringen drei Ostmeistertitel

(ein) Im Reigen der austragenden Bundesländer fand die Ostdeutsche Meisterschaft im Kunstradfahren in diesem  Jahr  im brandenburgischen Märkisch- Buchholz statt..
Die zahlenmäßig recht große Delegation der qualifizierten Kunstradfahrerinnen und  -fahrer vom Nerchauer SV  konnte sich in diesem bedeutendsten Hallenradsportwettkampf im ostdeutschen Verbandsgebiet   recht  gut in Szene setzen.  Allen voran die drei ostdeutschen Meister.  In der Schülerklasse U 13 setzte sich Oskar Ehrlich gegen seine Mitbewerber durch. Malte Jantzen auf Platz zwei fuhr für die Nerchauer Farben einen Doppelsieg ein. Franz Lorenz (Schüler U 15) konnte diesmal sein Leistungsvermögen abrufen und  seinen ersten Vorwertplatz verteidigen.  Gemessen an der eingereichten Punktzahl hatte sich Juniorenfahrer Franz Eschke einer ungewohnt starken Konkurrenz zu erwehren. Seinem  fehlerfreien Kürvortrag  konnte keiner der anderen Kunstradfahrer etwas gleichwertiges entgegensetzen. Mit neuer persönlicher Bestleistung  wurde Robert ostdeutscher Meister.   Nur durch geringe Punktdifferenzen getrennt, hatten  bei den U 15- Schülerinnen  am Ende die Fahrerinnen die Nase vorn, die von den Kampfrichtern mit den wenigsten Punktabzügen bedacht wurden.  Da Celine Großheim, durch eine Handverletzung ohnehin schon gehandicapt, nicht ihren besten Tag erwischt hatte, musste sie sich mit dem 4. Platz begnügen, dicht gefolgt von Klara Ehrlich, die mit persönlicher Bestleistung auf Platz fünf einkam.  Gleichfalls  knapp am Siegerpodest schrammte Juniorin Nelli Fabienne Großer  als Viertplatzierte in einem leistungsstarken Starterfeld vorbei. Sie fuhr dabei genauso eine persönliche Bestleistung aus , wie die Vierermannschaft der Schülerinnen mit Melanie und Jennifer Steiner, Juliane Rott und Chantal Pötzold  die auf Platz sieben einkamen.

Großer Sachsenpreis im Kunstradfahren
(ein.) Der Große  Sachsenpreis im Kunstradfahren sieht alljährlich auch Fahrerinnen und –fahrer vom Nerchauer SV in Glauchau am Start. Da der Zeitrahmen für diese Veranstaltung relativ knapp bemessen ist, melden die Vereine in der Regel nur eine ausgewählte Anzahl von Aktiven.  So reisten in diesem Jahr  mit Fabiane Nelli Kreiß und Klara Ehrlich nur zwei  Nerchauer in die Stadt an der Zwickauer Mulde.
Schülerfahrerin  Klara Ehrlich ließ sich in der Juniorenklasse einschreiben. Eine Altersklasse höher startend, konnte sie zwar Fabienne Nelli Großer nicht gefährden, aber wie bereits über die gesamte Wettkampfsaison zeigte sie eine fehlerfreie Leistung und sicherte als Zweite eine maximale Ausbeute für die Kunstradsportler vom Nerchauer SV.

Celine Großheim erreicht DM-Teilnahme

(ein) Die Meisterschaften des Sächsischen Radfahrerbundes im Kunstradfahren der Schülerklasse sind für die besten Fahrerinnen und Fahrer das Sprungbrett zur Deutschen Schülermeisterschaft. Allerdings muss dazu der Sachsenmeistertitel  mit einer vom BDR vorgegebenen Normpunktzahl erkämpft werden.
Als Favoritin in der Klasse U 15 der Schülerinnen ging Celine Großheim vom Nerchauer SV mit guten Voraussetzungen in den Wettkampf, um diese Hürde auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft zu überspringen. Nervenstark löste sie mit Bravour die Fahrkarte zu den Nationalen  Meisterschaften und wird dort als  Sachsenmeisterin an den Start gehen. In jedem Fall bemerkenswert ist in dieser Altersklasse der 3. Platz  von Klara Ehrlich, wenngleich sie sich mit einem unnötigen Punktabzug eine noch bessere Platzierung verbaute.
Diese Platzierung erreichte auch Franz Lorenz in der Schülerklasse U 13. Mit seiner Partnerin Esther Speck erreichte er im Zweierkunstradfahren der offenen Klasse den 2. Platz.
 U 11 Schüler Oskar Ehrlich belegte den dritten Platz , dicht gefolgt von  Malte Jantzen auf Platz vier, wenngleich beide als die Jüngsten aus dem Nerchauer   Team noch Zeit haben, um sich Jahr um Jahr  mit fleißigem Training den Spitzenplätzen zu nähern. Dieser Umstand trifft ebenso auf die Jüngste aus dem Nerchauer Team, Kim Leonie Röhr , zu, die den achten Platz belegte.
Recht achtbar schlug sich die Vierermannschaft mit Melanie und Jennifer Steiner, Juliane Rott und Chantal Pötzold. Mit neuer Mannschaftsbestleistung verpassten die vier Fahrerinnen nur knapp den 2. Platz.

Nerchauer Hallenradsportler beim internationalen Wormser Kunstradfahrcup

(ein.) Bereits zur Tradition ist die Teilnahme der Kunstradsportler vom Nerchauer  SV am internationalen Wormser Kunstradfahrcup geworden.  Dieses in seiner Art  weltweit größte Hallenradsportturnier konnte in diesem Jahr mit 58 gemeldeten Mannschaften aus  10 Ländern einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnen.
Unter  diesen internationalen  Mannschaften hatten auch drei Dreierteams des Nerchauer SV gemeldet. Hinter zum Teil mit amtierenden Welt-, Europa- und Landesmeistern besetzten Mannschaften belegten Celine Großheim, Fabiane Nelli  Großer  und Robert Eschke ( Nerchau I ) einen bemerkenswerte 12. Platz .  Nerchau II in der Besetzung Klara Ehrlich. Oskar Ehrlich und dem Zweierkunstfahrpaar Esther Speck und Franz Lorenz  kam auf Platz 33  ein. Als Einerkunstradfahrer starteten Esther und Franz gemeinsam mit Malte Jantzen als Nerchau III und erreichten den  38.Platz.
Am nächsten Tag nahmen alle Kunstradfahrer der Nerchauer Delegation am „Turnier der Jugend“ teil. In den international  besetzten Starterfeldern  spielten die Nerchauer eine gute Rolle. Allen voran war es Junior Robert Eschke, dem keiner seiner Konkurrenten den ersten Platz streitig machen konnte.  Ähnlich hervorragend schlugen sich Oskar Ehrlich und Malte Jantzen, die in der Klasse Einerkunstradfahren  U11 in dieser Reihenfolge die Plätze eins und zwei belegten.
Mit dem  4. Platz bei den Schülerinnen U 15 verfehlte  Celine Großheim  das Siegerpodest nur knapp. Klara Ehrlich kam in diesem starken Feld auf dem 8.Platz ein. Juniorenfahrerin Fabienne Nelli Großer fuhr in ihrer Altersklasse auf Platz 10.
Franz Lorenz (Einerkunstradfahren U13)  belegte als Doppelstarter im Einerkunstradfahren den dritten Platz und  im Zweier der offenen Klasse gemeinsam mit Esther Speck den 1.Platz.

Zehn  Radballmannschaften kämpfen um Nerchauer Gewerbepokale
(ma.rei)   Für das Gewerbepokalturnier des Nerchauer SV 90 e.V im Radball hatten in diesem Jahr zehn Mannschaften gemeldet. Einen Tag nach dem gleichnamigen Turnier der  Kunstradsportler gingen die Radballer zunächst in zwei  in der Vorrunde auf Tore- und Punktejagd. In Gruppe A standen nach Abschluss der  Vorrunde  Gotha II und Gotha I an der Spitze. In der B-Gruppe setzte sich Mutzschen I ( Klaus Peter Domke/ Torsten Schäfer) verlustpunktfrei vor Nerchau I ( Rocco Drengubjak/ Steffen Lucks durch. Diese Mannschaften spielten im Kreuzvergleich um den Einzug in das Endspiel.  Im ersten Halbfinale unterlag Mutzschen I  erst nach 4m- Schießen gegen Gotha I und im zweiten Halbfinalspiel zog Nerchau I in einem hart umkämpften Duell  gegen Gotha II knapp mit 2:1 den Kürzeren.
Die Platzierungsspiele bestritten die jeweilign gleichrangigen Mannschaften der Vorrundengtruppen gegeneinander. Im Spiel um Platz neun gewann Mutzschen II mit Stefanie Sieber und Thomas Berger klar mit 6:1 gegen Leisnig III ( Patrick Herzog/ Torsten Klose). Nach einem  5:4 erspielte Gotha III den siebten Platz gegen Leisnig II ( Maik Gasch/Ralph Wetzig).
Den fünften Platz focht Nerchau II ( Michael Koch/ Mario Grünsel)  gegen  Leisnig I ( Kurt Wetzig/ Klaus Kunze) aus. Wie die Oldies aus Leisnig die Partie fast bis zum Schluss offenhielten war schon sensationell, immerhin beträgt das Gesamtalter der beiden Spieler 145 Jahre.
Im folgenden Spiel um Platz drei zwischen den Unterlegenen der Halbfinales setzte sich  der Turniersieger der vergangenen Jahre Mutzschen  gegen Nerchau I mit 4:2 durch.
Das Finale konnte Gotha I unerwartet klar mit 3:0 gegen das zweite Gothaer Team für sich entscheiden.
Die Gewerbepokalturniere im Kunstradfahren  und Radball wurden auch 2014 von Gewerbetreibenden, Firmen, Institutionen und Einzelpersonen materiell und ideell unterstützt. Ohne diese freundliche und verlässliche Hilfe wäre es für die Abteilung Hallenradsport nicht möglich, diesem im ostdeutschen Verbandsgebiet größtem und attraktivsten Hallenradsportturnier einen entsprechenden Rahmen zu geben.
 Herzlichen Dank an: Obstland AG Sachsenobst Dürrweitzschen,  Mario Knoof Trockenbau, Augenoptik Klaudia Eißner, SASO Physiotherapie Kerstin Lorenz, Barmer GEK, Kupsch-Floristik, Raiffeisenbank Grimma eG, Korkstudio Winkler, Herrn Thomas Glaser, Naundorf Reisen, Bau- und Sanierungs GmbH Steffen Pfaff, Gesundheitszentrum Schmorditz, Bäckerei Jürgen Hennig, Grimmaer Kaffe- und Schokoladenmanufaktur Genilke, Nerchau- Mutzschener Agrar- und Service GmbH, MITGAS AG, Stadtverwaltung Grimma

Gewerbepokal 2014

(ein.) Zum  23. Pokalturnier  trafen sich Kunstradfahrerinnen und -fahrer in der Turnhalle Nerchau, um die begehrten Siegerpokale in ihre Heimatvereine zu entführen .Wie in jedem Jahr konnten die Organisatoren des größten Turnieres dieser Art im ostdeutschen Verbandsgebiet dank der freundlichen und unkomplizierten Hilfe und Unterstützung einer Vielzahl von Sponsoren  den   Sportlerinnen und Sportler gewohnt  gute  Wettkampfbedingungen  bieten.  Seit  dem ersten Turnier waren immer wieder Kunstradfahrerinnen und –fahrer der Spitzenklasse in den Starterlisten zu finden. Unter ihnen Vertreter des gastgebenden Nerchauer Sportvereines, die in heimischer Wettkampfstätte natürlich besonders  motiviert waren im Wettstreit  möglichst weit vorn anzukommen.                                                                                                                                                          In der Klasse der Schülerinnen U 11 hatten die meisten Fahrerinnen gemeldet. Wenn in dieser jüngsten Alterklasse  die Nerchauer Mädchen noch nicht ganz vorn mithalten konnten, so war es bemerkenswert, dass Kim Leonie Röhr mit einer lupenreinen Kür noch fünf, im Vorwert besser  platzierte  Starterinnen, überholen konnte und den dritten Platz nur  um 1,8 Zehntelpunkte verfehlte. Auf den Plätzen elf, vierzehn und sechzehn  standen Lilian Schirm, Maja Frank und Laura Drengubjak. Im Einerkunstradfahren Schüler  U 13 konnte sich Franz Lorenz mit seinem Pokalgewinn schadlos halten, da er in seiner zweiten Trainingsdisziplin,  dem Zweierkunstradfahren, durch den verletzungsbedingten Ausfall seiner Partnerin  die Startmeldung zurückziehen musste.                        Zu einem Platzierungstausch kam es in der Altersklasse  Schüler U 11. Malte Jantzen konnte sich erstmals in dieser Wettkampfsaison auf Platz zwei vor Oskar Ehrlich setzen.                              Gespannt aus Nerchauer Sicht war man auf den Ausgang der Konkurrenz Schülerinnen U 15. Wenngleich  Celine Großheim über ihre eingereichte Punktzahl eine leichte Favoritenstellung    eingeräumt werden musste, so gab es für die anderen Podestplätze mehrere Bewerberinnen.Unter diesen setzte sich Klara Ehrlich durch. Sie gab dem Kampfgericht nur wenig Anlass zu Abzügen und belegte hinter Celine souverän den 2. Platz.
 Mit einem fast identischen Ausgangswert gingen die favorisierten  Junioreninnen auf den Pokalsieg in den Wettkampf. Am Ende stand Fabienne Nelli Großer auf dem obersten Treppchen des Siegerpodestes, obwohl sie nicht ganz fehlerfrei über die Runden kam.
Überlegen gestaltete Junior Robert Eschke seinen Wettkampf. Für ihn kam es in erster Linie darauf an, im Hinblick auf seine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft seine Form zu überprüfen und  eine  hohe Punktzahl auszufahren.  Am Ende sollte für ihn die Erkenntnis stehen,  dass er bei hoher Konzentration seine schwierige  Wettkampfkür fehlerfrei über die Zeit bringen kann.

Robert Eschke setzt bei DM-Halbfinale Akzente
(ein.) Über die Meisterschaften des sächsischen Radfahrerbundes qualifizierten sich  Fabiane Nelli Großer und Robert Eschke  für das Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft im Einerkunstradfahren der Juniorenklasse.
Für die zwei  Radakrobaten vom Nerchauer SV war es das erklärte Ziel unter die besten 15 zu fahren, um bei der DM-Endrunde dabei zu sein.
Unter den 50 Bewerberinnen, soviel wie nie zuvor bei einem DM-Halbfinale, sollte es Fabienne Nelli Großer  in ihrem ersten Juniorenjahr von vornherein schwer haben, sich für die DM zu qualifizieren. Nichtsdestotrotz zeigte sie gleich zu Beginn ihrer Kür, dass sie ihre geringe Chance auf das Weiterkommen nutzen wollte. Unglücklicherweise  schlug nach der Hälfte ihrer Kür  die Defekthexe zu. Was sonst eigentlich nur ihren Kollegen vom Straßenradsport passiert, ihr Hinterreifen ließ urplötzlich Luft. Nach dem Aufziehen eines neuen Schlauchreifens durfte sie ihr  zwar ihr Programm zu Ende bringen, aber die Konzentration und die Spannung  konnte sie nicht wieder aufbauen, sodass sie am Ende einen Mittelfeldplatz erreicht. Unter dem Strich kann sie es aber als großen Erfolg verbuchen, gleich in ihrem ersten Wettkampfjahr bei den Juniorinnen beim DM-Halbfinale dabei gewesen zu sein.
Auch erst im zweiten Juniorenjahr fährt Robert Eschke und dominiert bereits seine Klasse im ostdeutschen Verbandsgebiet. Inwieweit er sich in der  gesamtdeutschen, leistungsmäßig dicht gestaffelte Phalanx, behaupten könnte, sollte dieses Halbfinale zeigen.  Mit welcher Souveränität er sich dieser Erwartungshaltung stellte, beeindruckte nicht nur  sein Trainerteam Kerstin Bubnick und Klaus Spalteholz.  Mit einer Top- Ten Platzierung auf dem siebten Rang machte er nachhaltig auf sich aufmerksam. Nun wird Robert alles daran setzen ,diese Platzierung bei der Deutschen Meisterschaft zu bestätigen.

Kunstradsportler starten mit Doppelwettkampf in die Wettkampfsaison 2014
Schon seit einigen Jahren starten die Kunstradsportler des Nerchauer SV 90 mit einem Doppelwettkampf in die neue Wettkampfsaison. Dabei dienen die an einem Tag ausgetragenen Kreis- und Bezirksmeisterschaften vor allem zum Warmlaufen für die folgenden Wettkämpfe, bei denen von den Spitzenfahrern die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften erreicht werden soll.
 Um an den folgenden sächsischen Landesmeisterschaften teilnehmen zu können,  müssen bei den Bezirksmeisterschaften vom Sächsischen Radfahrerbund vorgegebene  Punktzahlen ausgefahren werden.
Nicht in jedem Fall konnten sich die Kreismeister bei der sich anschließenden Bezirksmeisterschaft erneut durchsetzen. So geschehen in der Altersklasse U15 der Schülerinnen.  Konnte sich Celine Großheim bei den Kreismeisterschaften noch gegen Klara Ehrlich durchsetzen, so drehte Klara zwei Stunden später den Spieß um. Ansonsten holten sich die Kreismeister auch den Bezirksmeistertitel. Bemerkenswert war die Leistung von Neujuniorin Fabienne Nelli Großer, die ihr schwieriges neues Kürprogramm zwei Mal recht sicher vorstellte. Diese Einschätzung des Trainerteams Kerstin Bubnick und Klaus Spalteholz  trifft auch auf Robert Eschke  zu. Wenngleich es nach den ersten Saisonwettkämpfen immer noch Luft nach oben gibt, so könnte bei Ausschöpfung dieser Reserven für beide Juniorenfahrer die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften  möglich sein.Kim Leonie Röhr ( Schülerinnen U 11 ) konnte ihre Trainingsfortschritte  mit zweimal Platz eins, jeweils vor Lilian Schirm, erfolgreich im Wettkampf umsetzen. Der vierte Platz sollte für Maja Frank Ansporn für weiteres zielstrebiges Training sein. Oskar Ehrlich ( Schüler U 11) konnte sich zwei Mal gegen Malte Jantzen durchsetzen,  der seinerseits Oskar immer dichter auf den Fersen ist. Franz Lorenz ( Schüler U 13 ) und die Vierermannschaft der Schülerinnen mit Juliane Rott, Chantal Pötzold und Melanie und Jennifer Steiner rundeten mit ihren Erfolgen den Wettkampftag für die Kunstradsportler des Nerchauer SV ab.

2013

Freie Wettkämpfe
(rei.)Traditionell nehmen die  Kunstradsportler vom Nerchauer SV nach Ende der Sommerferien  an einigen freien Wettbewerben teil. So reiste eine Gruppe nach Mücheln zum Geiseltalseepokalturnier.             Bei diesem Turnier wird bereits den D-Schülerinnen eine Möglichkeit geboten, sich erstmals mit den jüngsten Kunstradfahrerinnen anderer Vereine zu messen. Kim Leonie Röhr und Lilian Schirm  beendeten ihren ersten größeren Wettkampf auf den Plätzen fünf und sechs. Achtbar schlugen sich  die U-11- Schüler Oskar Ehrlich und Malte Jantzen. Mit den Plätzen eins und zwei setzten sie sich erfolgreich gegen ihre Mitbewerber durch.  Auf einem guten Niveau verläuft nach wie vor die Formkurve bei  Celine Großheim ( Schülerinnen U 13) und Franz Lorenz ( Schüler U 13). Beide standen am Ende auf dem obersten  Treppchen des Siegerpodestes. Obwohl es Fabienne Nelli Kreiß (Schülerinnen U 15) nicht ganz bis nach vorn schaffte, ist ihr zweiter Platz mit persönlicher Bestleistung genauso bemerkenswert wie der dritte Platz von Klara Ehrlich, die in ihrer ersten Wettkampfsaison  in der höheren Altersklasse bereits im Vorderfeld mithalten konnte.

Nelli Fabiane Kreiß erreicht DM-Teilnahme
(rei.) Die Meisterschaften des Sächsischen Radfahrerbundes im Kunstradfahren der Schülerklasse gelten für die besten Fahrerinnen und Fahrer als Sprungbrett zur Deutschen Schülermeisterschaft. Allerdings muss dazu der Sachsenmeistertitel  mit einer vom BDR vorgegebenen Normpunktzahl erkämpft werden.
Als Favoritin in der A-Klasse der Schülerinnen brachte Nelli Fabienne Kreiß vom Nerchauer SV gute Voraussetzungen in den Wettkampf, um diese Hürde auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft zu überspringen. Nervenstark löste sie mit Bravour die Fahrkarte zu den Nationalen  Meisterschaften und wird als Sachsenmeisterin am 25. und 26. Mai 2013 in Berlin an den Start gehen. In jedem Fall sehr bemerkenswert ist in dieser Altersklasse der sächsische Vizemeistertitel  von Klara Ehrlich.
Diese Platzierung erreichte auch Franz Lorenz. Der kaum messbare Rückstand von 0,01 Punkten fehlte ihm zum obersten Treppchen des Siegerpodestes. Auf diesem stand am Ende nach einem souveränen Kürvortrag Celine Großheim, die somit in dieser Wettkampfsaison noch ungeschlagen ist. Sophie Zienert zeigte ihre Kür wie gewohnt ohne nennenswerte Abwertungen, allerdings fehlt es ihr noch an den höheren Schwierigkeitspunkten, um ganz vorn einzukommen. Diese Bemerkung trifft auch auf die C-Schüler Oskar Ehrlich ( 5. Platz) und Malte Jantzen ( 6. Platz)  zu, wenngleich beide als die Jüngsten aus dem Nerchauer  Team noch Zeit haben, um sich Jahr um Jahr  mit fleißigem Training den Spitzenplätzen zu nähern.

Neun Radballmannschaften kämpfen um Nerchauer Gewerbepokale
 (ma.rei)   Für das Gewerbepokalturnier des Nerchauer SV 90 e.V im Radball hatten in diesem Jahr wieder neun Mannschaften gemeldet. Einen Tag nach dem gleichnamigen Turnier der Kunstradsportler gingen die Radballer zunächst in zwei Staffeln auf Tore- und Punktejagd. In der aus fünf Mannschaften gebildeten Gruppe A standen nach Abschluss der Vorrunde für drei Teams  9 Punkte auf der Habenseite, sodass das Torverhältnis über das Erreichen der Halbfinalsspiele bzw. Platzierungsspiel um Platz 5 entscheiden musste. Für die Mannschaft Nerchau I ( Rocco Drengubjak/ Steffen Lucks) blieb mit zwei Plustoren nur das Platzierungsspiel während Gotha I (+6) und Leisnig II ( +5 / Maik Gasch und Ralph Wetzig) in das Halbfinale einzogen. Aus der B-Staffel erreichten Torsten Schäfer und Klaus Peter Domke (Mutzschen I) und Mutzschen II in der Besetzung Stefanie Sieber/ Thomas Berger die Endspiele.
Den siebten Platz fochten mit Nerchau II ( Michael Koch/ Mario Grünsel), sowie Gotha II und III drei Mannschaften aus. Am Ende hatte Gotha II vor Gotha III und den an diesem Tag glücklosen Nerchauern die Nase vorn.
Im Spiel um Platz fünf standen sich Nerchau I und Leisnig I ( Kurt Wetzig/ Klaus Kunze) gegenüber. Wie die Oldies aus Leisnig die Partie fast bis zum Schluss offenhielten war schon sensationell; immerhin beträgt das Gesamtalter der beiden Spieler 145 Jahre.
Im ersten Halbfinale  zog Gotha I gegen Mutzschen II mit 2:4 den Kürzeren. Mit einem 5:3 über Leisnig II gelang im zweiten Halbfinale der ersten Mannschaft aus Mutzschen gleichfalls der Einzug ins Finale.
Im folgenden Spiel um Platz drei zwischen den Unterlegenen der Halbfinales setzte sich Leisnig II gegen Gotha I durch.
In einem kämpferischen aber jederzeit fair geführten Finale konnten sich Schäfer/ Domke
( Mutzschen I) zum wiederholten Mal die Siegerpokale erspielen.

22. Pokalturnier im Kunstradsport   mit drei Siegen für die Nerchauer Hallenradsportler
 (ma.rei) Zur  der 22. Auflage des Gewerbepokalturnieres im Kunstradfahren  hatten Kunstradsportler aus dem ostdeutschen Verbandsgebiet  auf 64 Disziplinplätzen ihre Startmeldung abgegeben. Einmal mehr mussten die  Organisatoren der Abteilung Radsport  unter der  engagierten und umsichtigen Leitung von Abteilungsleiter Jürgen Eschke in der bis an die Kapazitätsgrenze ausgelasteten Nerchauer Turnhalle einen engen Zeitrahmen fügen, der trotzdem allen Aktiven und Gästen angemessene Bedingungen bot.  Durch die freundliche Unterstützung  einer Vielzahl von Sponsoren  und verlässlichen Helfern , denen Jürgen Eschke in seiner Begrüßungsansprache vor allem Lob und Dank aussprach,  hinterließ  diese Veranstaltung bei den  Hallenradsportfreunden aus nah  und fern einen bleibenden Eindruck.
Natürlich wollten auch die Kunstradsportler  des gastgebenden Vereines bei der Pokalvergabe ein ernsthaftes Wörtchen mitreden. In ihrem ersten Wettkampfjahr  konnten die allerjüngsten Kunstradfahrerinnen  natürlich  noch nicht diesen Anspruch haben.  Im   größten Starterfeld des Wettkampfes Schülerinnen  C  belegten Kim Leonie Röhr  und Lilian Schirm die Plätze 14 und 16. Mit ihren Leistungen erfüllten sie genauso die Erwartungen ihrer Übungsleiter wie  die C-Schüler Oskar Ehrlich, der einen sehr bemerkenswerten 3. Platz erreichte  und Malte Jantzen  auf  Platz 6.
Für  B-Schüler Franz Lorenz war der Pokalgewinn von vornherein in Reichweite. Trotz eines  längeren Trainingsausfalls  konnte er sich am Ende erfolgreich  auf Platz eins behaupten. Ähnlich war die Ausgangssituation für Celine Großheim im Einerkunstradfahren Schülerinnen B. Wenngleich sie leicht favorisiert in den Wettkampf ging, konnte sie sich keine Fehler  leisten.  Da die Kampfrichter kaum Anlass zu Punktabzügen sahen, konnte Celine den Siegerpokal in Empfang nehmen .Überzeugen  konnte auch Sophie Zienert,  die mit einer lupenreinen Kür  als Sechste ihren Wettkampf beendete. Mit Spannung sah man aus  Nerchauer  Sicht dem Einerkunstradfahren der A-Schülerinnen entgegen. Dass Fabiane Nelli Kreiß auf Grund ihres großen Vorwertvorsprunges  der Pokalsieg nicht zu nehmen sein sollte, war sehr wahrscheinlich. Ein besonderes Augenmerk richtete sich darauf, ob Klara Ehrlich in ihrem ersten Wettkampfjahr in dieser Altersklasse schon  vorn mitmischen kann.  Mit einer tadelsfreien Kürleistung fuhr sie auf den zweiten Platz nach vorn und machte den Doppelsieg für den Nerchauer SV perfekt.
In  der Juniorenklasse ging Robert Eschke für seinen Heimverein an den Start. Da sein Konkurrent  10  Vorwertpunkte mehr eingereicht hatte, konnte  Robert vor diesem an den Start gehend, nur mit einer fehlerfreien Kür seine kleine Siegchance etwas erhöhen. Immerhin konnte er den Vorsprung bis auf zwei Punkte verkürzen und wurde so am Ende mit dem zweiten Platz belohnt.

2012

Schnupperpokal- erster Wettkampf für  Kunstradsport Nachwuchs
(rei.) Meist am zweiten Novembersonnabend treffen sich die Neueinsteiger der Kunstradsportler in Stenn bei Zwickau, um erstmals einen offiziellen Wettkampf unter fast gleichen Leistungsvoraussetzungen auszutragen und  im Folgejahr als Lizenzfahrer in das gesamte Wettkampfgeschehen einsteigen zu können.
Für den Nerchauer SV 90 e. V. gingen in der Schülergruppe ein und bei den Schülerinnen zwei Kunstradeleven an den Start.
Für Malte Jantzen war es ein besonders erfolgreicher Wettkampfeinstieg.  Als bei der Siegerehrung sein Name auf Platz eins aufgerufen wurde, schien er selbst nicht so recht daran zu glauben dass ihm der Siegerpokal gehören sollte.  Erst nach den aufmunternden Worten seiner Trainerin Kerstin Bubnick bestieg er das oberste Treppchen des Siegerpodestes.
Kim Röhr und Lilian Schirm zeigten in der jüngeren Gruppe ihre kleine Kunstradkür . Mit den Plätzen vier und fünf verteidigten  sie erfolgreich ihre Vorwertposition.
Für die drei Kunstradfahrerinnen bzw.  –fahrer beginnt nun der Trainingsalltag und bei fleißigem und beharrlichem  Training wird man sicherlich in Zukunft wieder von ihnen hören, zumal sie in dieser Beziehung genügend Vorbilder in der Abteilung Hallenradsport des Nerchauer SV haben.

Nerchauer Kunstradfahrer beeindrucken beim Wormser Cup
(rei.) Der internationale Wormser Kunstradfahrcup bringt alljährlich im Oktober Hallenradsportler aller Altersklasse und Disziplinen in einem Wettkampf zusammen.  In   unabhängig von Altersklassen und Disziplinen  aus drei Sportlern bestehenden  Mannschaften liest man die Namen von Weltmeistern und  deutschen sowie internationalen  Spitzenfahrern. Die Einzelergebnisse werden über einen festgelegten Faktor mit den jeweiligen deutschen Bestleistungen in ein Verhältnis gesetzt und die so  ermittelten Punktzahlen  zum Mannschaftsergebnis addiert.
In diesem illustren Feld von 26 Mannschaften hatten auch zwei Teams vom Nerchauer SV  gemeldet.
Eine weitere Nerchauer Fahrerin bildete mit zwei Sportlern aus anderen Vereinen eine Interessengemeinschaft.
Das Team Nerchau I mit  Fabiane Nelli Kreiß, Celine Großheim und Robert Eschke konnte im Konzert der Großen  ganz vorn mitspielen. Als für die Drei am Ende der fünfte Platz in den Ergebnislisten notiert wurde, kam das schon einer kleinen Sensation gleich. Die Interessengemeinschaft mit Sophie Zienert belegte den 10. Platz und  das Team Nerchau mit Oskar und Klara Ehrlich sowie Franz Lorenz , kam auf dem 13. Platz ein.
Beim „ Turnier der Jugend“ gingen alle Kunstradsportler vom Nerchauer SV in der nach Altersklassen getrennten Einzelwertung auf die Fahrfläche.
Hier belegten Franz Lorenz und Oskar Ehrlich bei den U11 Schülern die Ränge zwei und drei.
In der Altersklasse Schülerinnen U 13 standen auf den Plätzen vier, fünf und sieben Klara Ehrlich,  Celine Großheim  und Sophie Zienert. Ganz oben auf dem Siegerpodest sah man   wie so oft Robert Eschke ( Schüler  U 15). Fabiane Nelli Kreiß belegte bei den Schülerinnen U 15 einen bemerkenswerten 2. Platz.
In der Sonderwertung- Geringste Abwertung- glänzten Klöara Ehrlich, Sophie Zienert und Fabiane Nelli Kreiß als Dritte, Fünfte und Siebente.
Mit dem Wormser Cup wurde unter die Wettkampfsaison 2012 endgültig ein Schlußstrich mit einem für die Kunstradfahrer  vom Nerchauer  SV positiven Fazit gezogen.

Martin Koch setzt Achtungszeichen bei DM – Halbfinale

( rei.) Das Erreichen des Halbfinales zur Deutschen Meisterschaft war für Martin Koch, den Elite-Einerkunstradfahrer vom Nerchauer  SV , zum Saisonbeginn im März diesen Jahres das Hauptziel  der Wettkampfsaison 2012. Beginnend mit den Kreis – und Bezirksmeisterschaften musste bis zur  Sachsenmeisterschaft immer  eine gesteigerte Normpunktzahl erreicht werden, um sich von Wettbewerb zu Wettbewerb zu qualifizieren. Da Martin in dieser Zeit mitten in den  Abiturprüfungen steckte und nur eingeschränkt trainieren konnte, war der Weg zum DM- Halbfinale alles andere als ein Selbstläufer. So war es letztendlich schon ein Erfolg, dass es ihm unter der steten Hilfe seines Trainers Klaus Spalteholz  gelang, das Halbfinale ihm Rahmen der German Masters in Hungen zu erreichen.
Um sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren , musste mindestens der zwölfte  Semifinalplatz belegt werden. Martin ging mit dem sechszehnten  Vorwertplatz  in den Wettkampf.  Eigentlich  schien damit  eine Finalteilnahme nicht möglich zu sein. Mit einer sauberen Kür beeindruckte er  scheinbar einige seiner höher eingeschätzten Mitbewerber und verfehlte mit dem 13. Platz das Weiterkommen nur denkbar knapp.
Trotzdem war es für Martin Koch ein bemerkenswerter Abschluss seiner Kunstradsportlaufbahn. Bereits vor seiner Halbfinalteilnahme gab er bekannt, dass er zum Jahresende sein Kunstrad an den berühmten Nagel hängen wird. Sein am 1. Oktober begonnenes Physikstudium lässt kein geregeltes und umfangreiches Training mehr zu. Martin wird zur Abteilungsmeisterschaft am 8. Dezember als Kunstradfahrer verabschiedet, bleibt aber als Hobbyradballspieler den Nerchauer Hallenradsportlern erhalten.

Nerchauer Kunstradfahrer bei Herbstwettkämpfen mit guten Platzierungen
( ma.rei) Traditionell nahmen die Kunstradsportler des Nerchauer SV an einigen Herbstwettkämpfen teil. Für die Fahrerinnen und Fahrer der Schüler- und Juniorenklasse fallen diese Wettbewerbe in die Nachsaison. Sie nutzten dabei die Gelegenheit sich insbesondere mit der Konkurrenz aus dem ostdeutschen Verbandsgebiet im Hinblick auf ihre Hauptwettkampfzeit im Frühjahr 2013 zu messen. Nach der kurzen Sommerpause wird das Hauptaugenmerk auf das Erlernen neuer, schwierigerer Elemente gelegt, das Wettkampfkürtraining spielt eine eher untergeordnete Rolle. Unter diesem Aspekt erzielten die Nerchauer Radakrobaten recht gute Platzierungen.
 An zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden nahmen die Kunstradfahrer vom Nerchauer SV am  Geiseltalsee-Pokal in Mücheln und am Germania-Pokal in Glauchau  teil.
Zum Geiseltalsee-Pokal reisten ausschließlich Kunstradfahrerinnen und –fahrer aus dem Schülerbereich.
In der Schülerklasse U 11 konnte sich Franz Lorenz den ersten Platz erfahren. Auf Platz zwei folgte ihm sein Trainingskamerad Oskar Ehrlich.
Celine Großheim und Klara Ehrlich konnten unmittelbar nach der Urlaubszeit nicht an ihre Leistungen der Hauptsaison anknüpfen. Nach für sie ungewohnt großen Punkteinbußen belegten sie die Plätze drei und vier. Nur um ganze 42 Hunderstelpunkte fuhr Fabiane Nelli Kreiß  ( Schülerinnen U 15) am obersten Podestplatz vorbei.
In Glauchau erreichten die Hallenradsportler vom Nerchauer SV in der zusammengefassten Schülerklasse  recht akzeptable Ergebnisse. Allen voran war es einmal mehr Robert Eschke, der sich nach längerer Krankheitspause eindrucksvoll auf der Wettkampffläche zurückmeldete und seine Mitbewerber um Platz eins sicher auf Abstand hielt. Ähnlich überzeugend war der Auftritt von Fabiane Nelli Kreiß , die in der Schülerklasse den ersten Platz belegte, gefolgt von der leistungsmäßig stark verbesserten  Celine Großheim. Klara Ehrlich belegte den 5. Platz.
Bei den Junioren kam Franz Eschke auf dem dritten Platz ein.
Als letzten Saisonwettkampf  haben die Kunstradfahrer vom Nerchauer SV für den Wormser Cup  im Oktober gemeldet.
Vorher am 22.09.2012  wird Elitefahrer Martin Koch sein Startrecht beim Halbfinale zur Deutschen Meisterschaft in Hungen wahrnehmen.

Vier Sachsenmeistertitel für Kunstradfahrer vom Nerchauer SV

In  Zwickau  wurden die Meisterschaften des Sächsischen Radfahrerbundes  im Kunstradfahren der Schüler-  und Eliteklasse ausgetragen. Für die besten unter ihnen kam es neben einer guten Platzierung vor allem darauf an, bei diesem Wettkampf die Qualifikationsnormen für die Deutsche Meisterschaft bzw. für den Deutschlandcup ( DM- Halbfinale) zu erfüllen.
Die Kunstradsportler vom Nerchauer SV  hatten für diese  LV-Meisterschaft in sechs Kategorien gemeldet. In fast allen Starterfeldern mit Nerchauer Beteiligung waren die Abstände der eingereichten Punktzahlen nur gering, sodass es nach der Papierform stets mehrere Anwärter auf  die  Landesmeistertitel gab. Schon kleinere Fehler konnten eine gute Platzierung kosten.
Unter diesem Aspekt sind die Sachsenmeistertitel von Celine Großheim ( Schülerinnen B) und Franz Lorenz ( Schüler C ) sehr beachtenswerte Erfolge. Obwohl Celine und Franz nur den jeweils zweitbesten Vorwert  in  ihrem Kürprogramm eingereicht hatten, standen sie nach einer tadelsfreien Darbietung auf dem obersten Treppchen des Siegerpodestes. Darüberhinaus besonders erwähnenswert sind die fehlerfreien  Auftritte  von den B-Schülerinnen Klara Ehrlich (4.Platz),  Sophie Zienert( 7. Platz) und Oskar Ehrlich (6.Platz C-Schüler),  bei denen nur die noch etwas niedrigere eingereichte Punktzahl  eine Spitzenplatzierung verhinderte.
Ein weiteres Mal konnte Robert Eschke ( Schüler A) seine nur schwer zu brechende Dominanz nachweisen. Für ihn kam es neben dem kaum gefährdeten Meisterschaftssieg vor allem auf die Qualifikation zur Deutschen Schülermeisterschaft an. Auch hier ließ er nichts anbrennen und wird den  Nerchauer SV 90 e.V. am 2. und 3. Juni in Gutach ( Baden-Württemberg) vertreten.
Etwas höhere Abwertungen durch das Kampfgericht fuhren alle Favoritinnen der A-Klasse  ein, die mit Sieghoffnungen in den Wettkampf gegangen waren. Da Fabienne Nelli Kreiß die wenigsten Fehler unterliefen, konnte sie den Sachsenmeistertitel mit nach Hause bringen.
Von vorherein unerreichbar war diese Platzierung für die Vierermannschaft -Schüler offene Klasse-. So konnte es für Jennifer Steiner, Juliane Rott, Chantal Pötzold und Tim Behrends nur darauf ankommen, bei ihrem ersten Wettkampf außerhalb ihrer Heimsporthalle einen guten Eindruck zu hinterlassen. Leider gelang es allen Vier nicht, sich auf  der ungewohnten Wettkampffläche zu orientieren, sodass sich in ihrer Kür Fehler an Fehler reihte und das Endergebnis nicht befriedigen konnte.
Unter dem Strich mit wenigen Einschränkungen zufrieden war sicherlich Elitefahrer Martin Koch.  Mit etwas mehr Biss hätte er durchaus statt des dritten noch den zweiten Platz erreichen können, aber es war offensichtlich, dass in seinem Kopf mehr seine anstehenden Abiturprüfungen als das Wettkampfgeschehen die Hauptrolle spielten. Unter den gegebenen Umständen sollte er es für sich als Erfolg verbuchen, die Normpunktzahl für das DM- Halbfinale im September in Hungen deutlich überboten zu haben.  Bis dahin wird er die Trainingszeiten nutzten, unbelastet sein Kürprogramm zu stabilisieren.
Alles in allem zogen die verantwortlichen Trainer der Nerchauer Radsportabteilung insbesondere für das Einerkunstradfahren ein durchweg positives Fazit dieser sächsischen Titelkämpfe. Alle Kunstradfahrerinnen und –fahrer die in Zwickau am Start waren, erhielten die Startberechtigung zu Ostdeutschen Meisterschaft am 9. Juni in Schwerin.

Radballer beim Gewerbepokalturnier 2012  in Nerchau auf Torejagd

( mr.) Den interessierten Zuschauern die breite Palette des Hallenradsportes näher zu bringen und den eingeladenen Mannschaften eine weitere attraktive Wettkampfmöglichkeit zu bieten, das waren die Beweggründe für die Ausrichter vom Nerchauer SV 90 e.V. dem bereits zum 21.Mal ausgetragenen Kunstradfahrturnier ein Radballturnier folgen zu lassen.
Der Einladung zur 10. Auflage des Gewerbepokalturnieres im Radball folgten Mannschaften aus Gotha und  Mutzschen, die im Turnierverlauf mit zwei Teams aus Nerchau  um den Pokalsieg spielten. Leider mussten die Mannschaften aus Wölfersheim (Hessen) und Leisnig wegen anderer Verpflichtungen kurzfristig ihre Teilnahme absagen.
Neben dem in jedem Spiel ehrgeizigen Ringen um Tore und Punkte, kam bei allen Mannschaften der Spaß nicht zu kurz; ging es in der Turnhalle Nerchau doch nicht um die Weltmeisterschaft. Der Spielmodus jeder gegen jeden eröffnete allen sieben Mannschaften ein eben verlorenes Spiel mit einem Sieg gegen den nächsten Gegner auszumerzen.
Natürlich kristallisierten sich bereits nach den ersten Spielen die Turnierfavoriten heraus. Alle Kenner des Radballsportes waren sich schnell einig, dass die Pokalgewinner 2012 nur die Teams  Einheit Mutzschen I ( Torsten Schäfer/ Klaus Peter Domke )  Gotha I oder Nerchau I ( Steffen Lucks/ Rocco Drengubjak) heißen konnten.  Da von den restlichen vier Mannschaften nach der Papierform jeder jeden schlagen konnte, war der 4. Platz heiß umkämpft. Am Ende war es das Team Gotha III , dass im Vergleich mit den direkten Mitbewerbern um diesen 4. Platz, Nerchau II ( Michael Koch / Mario Grünsel) und Gotha II, die meisten Punkte sammelte. Etwas glücklos agierte dabei die zweite Mannschaft der  Mutzschener, in der ansonsten von Männern betriebenen Sportart
mit der Nerchauerin Stefanie Sieber eine Frau gemeinsam mit Jörg Jersemann auf Torejagd ging. Wenn  am Ende nur Platz sieben blieb, so spiegelte dieser nicht die Spielstärke dieses gemischten Teams wider.
 Im Turnierverlauf konnte Mutzschen I gegen Gotha I mit 2:1 knapp die Oberhand behalten,
während die bis dahin verlustpunktfreie Mannschaft Nerchau I gegen die Thüringer nach einem 1:1 die ersten Federn lassen musste.
So kam es mit dem letzen Turnierspiel zu einem echten Endspiel. Während Mutzschen I bereits ein Remis zum Turniersieg reichen würde, musste die 1. Nerchauer Mannschaft dafür unbedingt gewinnen. Aus dieser Konstellation heraus sahen die Zuschauer in der Turnhalle Nerchau ein Radballspiel, bei dem um jeden Ball hart aber fair gekämpft wurde. Am Ende konnte  Mutzschen I ein  1:1 bis zum Schlußpfiff  halten und damit die Siegerpokale in Empfang nehmen.

Auch im Jahr 2012 wurde die Austragung der Pokalwettkämpfe im Kunstradfahren und Radball von Firmen, Gewerbetreibenden und Institutionen in hervorragender Weise nterstützt. Für dieses Engagement, ohne das diese Wettkämpfe  in dieser Form nicht durchführbar wären, ein großes Dankeschön.

Gewerbepokalturnier in Nerchau – Kunstradsport auf hohem Niveau

(mr.)   Als Jürgen Eschke,  der Abteilungsleiter Hallenradsport des Nerchauer SV in seiner kurzen Begrüßungsansprache zu Beginn des Gewerbepokalturnieres 2012 im Kunstradfahren das Bemühen seiner engagierten Mitstreiter unterstrich , den angereisten Kunstradsportlern   zum diesjährigen Pokalturnier beste Bedingungen zu bieten , so war das bereits an der Ausgestaltung der Nerchauer Turnhalle zu erkennen. Dass dieser Wettkampf insbesondere im ostdeutschen Verband  unter den Kunstradsportlern eine herausragende Sonderstellung einnimmt , ist nicht zuletzt einer Vielzahl von Sponsoren und Unterstützern zu verdanken , die diesen Wettkampf alljährlich  in materieller und ideeller Weise hervorragend unterstützen.
Besonders freuen konnten sich die Nerchauer Trainer auch über die Leistungen ihrer Schützlinge , die im Wettstreit mit den Kunstradfahrerinnen und –fahrern  der anderen Vereine die Nase vorn hatten. In allen Disziplinen und Altersklassen, in denen die Nerchauer Starter gemeldet hatten, gewannen sie die begehrten Siegerpokale.
Gleich zu Beginn des Wettbewerbes  wurde die erst vor acht Monaten  zusammengestellte  Vierermannschaft der Schüler-offene Klasse-  mit der Startnummer 2 auf die Fahrfläche gerufen. Mit neuer Mannschaftsbestleistung erfuhren sich Jennifer Steiner, Juliane Rott, Chantal Pötzold und Tim Behrens den ersten Platz.
Mit einer couragierten Fahrweise verteidigte Franz Lorenz  ( Schüler C )seinen knappen Vorwertvorsprung gegenüber seinem härtesten Konkurrenten aus Glauchau und gewann zum ersten Mal in seiner noch jungen Laufbahn den Siegerpokal in Nerchau. Oskar Ehrlich, der jüngste Fahrer des gesamten Turnieres, konnte auf Platz vier nachdrücklich auf sein Talent aufmerksam machen.
Der Pokalgewinn von Celine Großheim war von ihren Trainern insgeheim schon eingeplant. War sie auch nicht die einzige Favoritin, so zeigte sie ihre neue Kür sehr selbstbewusst mit nur wenigen Abstrichen und war so nicht vom ersten Platz zu verdrängen. Die eigentliche Überraschung gelang ihrer Trainingskameradin Klara Ehrlich, die von ihrer fünftbesten Vorwertpunktzahl  noch bis auf Platz zwei nach vorn fahren konnte. Anerkennenswert ist auch Platz acht von Sophie Zienert, die mit einer makellosen Darbietung noch zwei besser vorbewerte Fahrerinnen hinter sich lassen konnte.  
Fabiane Nelly Kreiß  ( Schülerinnen A ) fuhr gewissermaßen von der Spitze des Feldes und verteidigte ihren Punktvorsprung souverän bis über die Ziellinie und durfte genauso den Siegerpokal mit nach Hause nehmen wie Robert Eschke ( Schüler A ). Allerdings konnte Robert, dem vor heimischenPublikum  ungewohnt viele Fehler unterliefen, von seinem Punktepolster zehren. Er ist der einzige Fahrer dieses Kunstradfahrturnieres der über alle Schüleraltersklassen ununterbrochen den Siegerpokal überreicht bekam.
Sein Bruder Franz, Eschke, der in der Juniorenklasse starberechtigt ist, laboriert leider noch immer an einer Fußverletzung, die nur eingeschränkte Trainingseinheiten und im ungünstigsten Fall 2012  auch keine Wettkampfteilnahme zulässt.
Als frischgebackener Zweitplatzierter der Sportlerumfrage des Landkreises Leipzig zeigte sich Martin Koch  durchaus selbstbewusst, konnte aber einige Klippen in seinem schwierigen Fahrprogramm nicht umschiffen. Die momentane Doppelbelastung von Abiturprüfungen und Wettkämpfen geht offensichtlich nicht spurlos an ihm vorüber. Trotzdem konnte Martin den Siegerpokal ein weiteres Mal gewinnen.
Abteilungsleiter Jürgen Eschke bescheinigte nach der Siegerehrung allen Teilnehmern zum insgesamt guten Niveau des 21.Kunstradfahrturnieres um die Gewerbepokale mit ihren Leistungen beigetragen zu haben. Sein besonderer Dank galt allen fleißigen Helferinnen und Helfern in der Radsportabteilung des Nerchauer SV, deren immer wieder großes Engagement  den guten Ruf dieser Sportveranstaltung von Jahr zu Jahr verteidigt.

Sachsenmeister in Nerchau ermittelt
Die Meisterschaften des Sächsischen Radfahrerbundes im Kunstradfahren der Jugendklasse 
wurden in diesem Jahr  vom Landesfachverband an die Abteilung Radsport  des Nerchauer SV
vergeben. In das Rahmenprogramm dieser Landesmeisterschaft wurde ein Testwettkampf der Elitefahrer und ein Mannschaftswettbewerb aufgenommen.
In der Jugendklasse kann der Nerchauer SV momentan keinen Kunstradfahrer ins Rennen schicken,
da Franz Eschke noch immer an einer langwierigen Fußverletzung laboriert. Allerdings scheint die Verletzung so weit ausgeheilt zu sein, dass er schon bald vorsichtig in die Saison einsteigen kann .
So starteten für die Nerchauer  nur Elitefahrer  Martin Koch und die Vierermannschaft –offene Klasse- im Rahmenprogramm.
Noch nicht so richtig  scheint Martin Koch in Fahrt  gekommen zu sein.  Allerdings stehen für ihn die Vorbereitung und Ablegung der Abiturprüfungen, denen er sich fast über die gesamte Wettkampfsaison zu stellen hat, im Vordergrund.  Unter diesem Aspekt ist die von ihm ausgefahrene Punktzahl zu werten, mit der er den zweiten Platz belegte. In wieweit  er sich im Laufe der Zeit steigern kann, bleibt abzuwarten.
Das erste Mal schnupperte die Vierermannschaft offene Klasse der Schüler eine größere Prise Wettkampfluft. Im Vergleich aller in Sachsen bestehenden Mannschaften jeder Altersklasse erkannten Jennifer Steiner, Chantal Pötzold, Juliane Rott und Tm Behrends, dass es noch vieler fleißiger Trainingsstunden bedarf, um bei der Vergabe von vorderen Plätzen ein ernsthaftes  Wort mitreden zu können.
Ein besonderer Dank an die Sparkasse Muldental in Grimma, die mit ihrer freundlichen Unterstützung  einen großen Anteil  an der angemessenen Ausstattung der Wettbewerbe  geleistet hat.

2. Sachsencup im Kunstradfahren in Nerchau
Gewerbepokalturnier im Hallenradsport wirft seine Schatten voraus
Zur zweiten Auflage des  im vergangenen  Jahr neu in den Wettkampfkalender des Sächsischen Radfahrerbundes  aufgenommenen Sachsencup im Kunstradfahren trafen sich  Teams  aus fünf sächsischen Vereinen in der Turnhalle Nerchau.
In diesem Wettbewerb  treten Vereinsmannschaften, bestehend aus jeweils vier  Startern gleich welcher Disziplin und Altersklasse gegeneinander an.  Die ausgefahrenen Punktzahlen werden mit einem Faktor, der sich an der jeweiligen deutschen Bestleistung orientiert, multipliziert. Sieger wird das  Team, welches  nach dem vierten Durchgang die höchste Gesamtpunktzahl erreicht.
Die Organisatoren von der Abteilung Radsport des Nerchauer SV boten den  Kunstradfahrerinnen und –fahrern  rundum beste Bedingungen und der Bedeutung  des Wettkampfes angepasst einen attraktiven Rahmen.
Als einziger sächsischer Verein schickten die Nerchauer zwei Teams ins Rennen. Das Team II mit vier Einerkunstradfahrern war das mit Abstand jüngste aller  Pokalbewerber.  Dabei  sollte für Sophie Zienert, Franz Lorenz  sowie Klara und Oskar Ehrlich ( alle Schüler C) in erster Linie die Motivation darin bestehen, mit einer sauberen Fahrweise möglichst viele Punkte zu sammeln, um den Abstand zu den favorisierten Mannschaften in Grenzen zu halten. Dieses Vorhaben konnten die vier Fahrerinnen und Fahrer mit Bravour in die Tat umsetzen. Schon etwas höher gesteckt waren die Ziele des ersten Nerchauer Teams. So wurde unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten ein Podestplatz als durchaus erreichbar angesehen.  Nach den ersten beiden Runden  fanden sich Tim Behrens, Jennifer Steiner, Chantal  Pötzold und Juliane Rott (Viererkunstradfahren Schüler offene Klasse ) und  Celine Großheim ( Einerkunstradfahren Schülerinnen B ) trotz passabler Vorträge zunächst auf dem 5. Rang wieder, aber bereits nach der dritten Runde  lag Nerchau I durch Nelly Fabienne Kreiß  (            Einerkunstradfahren Schülerinnen A ) auf Platz 3, den  Einerkunstradfahrer Robert Eschke ( Schüler Klasse A )  in Durchgang vier sicher verteidigte.
Für die Ausrichter des Sachsencups im Kunstradfahren 2012 vom  Nerchauer SV war das eine Woche vor dem Gewerbepokal im Kunstradsort und Radball gleicher Stelle so etwas wie eine kleine Generalprobe. Auch für die 21. Auflage dieses Hallenradsportturnieres haben eine Vielzahl hochklassiger Sportlerinnen und Sportler, darunter Deutsche Meister und  DM Teilnehmer ihre Startzusage abgegeben.  Am Samstag den 28.04.2012 beginnt um 10 Uhr das Kunstfahrturnier der Schülerklasse. In der Abendveranstaltung fahren ab 18 Uhr die Junioren- und Elitefahrer um die begehrten Siegerpokale. Etwas lauter und kampfbetonter wird es am Sonntag, dem 29.04.2012, zugehen, wenn um 10 Uhr das erste Radballspiel angepfiffen wird. An beiden Tagen sind interessierte Zuschauer  ganz herzlich in die Turnhalle Nerchau eingeladen.